An diesem Samstag, dem 5. September 2026, steigt in Dortmund der 28. Christopher Street Day. Die Veranstalter erwarten mehrere Tausend Teilnehmer, die sich von 13 is 16 Uhr in Form eines Aufzuges mit mehreren Festwagen vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt bis zum Friedensplatz bewegen werden.
Gleichzeitig wird von 12 Uhr bis 22 Uhr ein CSD-Fest auf dem Friedensplatz gefeiert.
UPDATE am späten Samstagnachmittag
Gegen 13:20 Uhr starteten etwa 1800 Feiernde vom Platz von Xi’an (Nordausgang Hbf.) durch die nördliche Innenstadt in Richtung Stadtmitte, im weiteren Verlauf wuchs der Aufzug auf 3300 Personen an.
Auf dem Weg machte der Umzug kurz Halt für eine Zwischenkundgebung an der Reinoldikirche (Bereich Brüderweg und Kuckelke).
Im Anschluss ging es weiter über Schwanen- und Ostwall bis zur Ankunft am Friedensplatz gegen 15:00 Uhr. Dabei kam es wiederholt zu temporären Sperrungen des Straßenverkehrs, größere Verkehrsstörungen blieben jedoch aus.
Am Rande des Umzuges kam es zu einem Körperverletzungsdelikt am Brüderweg. Einem Versammlungsteilnehmer wurde von einer fremden Person eine Flagge entrissen.
Im Zuge der Rangelei verletzte sich die Person aus der Versammlung leicht. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung.
Aus polizeilicher Sicht verlief der Christopher Street Day friedlich und ohne weitere Störungen (Stand: 05.09.2026, 16:30 Uhr). Die Veranstaltung auf dem Friedensplatz wird noch bis 22:00 Uhr fortgesetzt.
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„Zum Schutz der Versammlung und ihrer Teilnehmer wird die Polizei Dortmund mit deutlich erhöhter Präsenz im Einsatz sein“, kündigte das Präsidium de zuvor an. „Hierzu wird sie unter anderem durch zusätzliche Kräfte der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei unterstützt.“
Polizeipräsident Tim Frommeyer (CDU) ließ sich in der Ankündigung dieses ersten CSD unter seiner Präsidentschaft wie folgt zitieren:
„Dortmund ist weltoffen und divers und wir erleben am Samstag zum wiederholten Mal die Vielfältigkeit unserer Stadt.
Obwohl der Christopher Street Day in unserer Stadt in den letzten Jahren überwiegend friedlich verlaufen ist, dürfen wir die bundesweiten Geschehnisse nicht ignorieren. Der islamistisch motivierte Anschlag in Berlin im Juli hat gezeigt, dass wir wachsam bleiben müssen.“
Die Einsatzkräfte seien daher besonders sensibilisiert worden und würden alles dafür tun, so Frommeyer, „dass Diskriminierung und Gewalt keinen Platz finden werden!“
Darüber hinaus setzt das Polizeipräsidium Dortmund seine beiden LSBTIQ+-Beauftragten als polizeiliche Verbindungsperson zur queeren Community ein.
Aufgrund der Vielzahl an Menschen, die ins Dortmunder Stadtgebiet kommen werden, rechnet die Polizei mit teilweise massiven Verkehrsbeeinträchtigungen rund um die Innenstadt und bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Innenstadt zu umfahren oder soweit möglich auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Quelle Polizei DO

































Wenn ich das richtig verstehe, soll jetzt die Vielfalt vor der Vielfalt geschützt werden…?!