Mann im Stadtgarten Dortmund angeschossen – Tatverdächtiger verhaftet und in U-Haft

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Der Dortmunder Stadtgarten bei Nacht. Archivbild RB

Kurzen Prozess meldet die Dortmunder Polizei nach einem Angriff mit Schusswaffe im Stadtgarten und nennt, was in der jüngsten Zeit vermehrt vorkommt, initiativ die Herkunft des Tatverdächtigen.

Das Opfer der Attacke, ein 54-jähriger Dortmunder, wurde Samstagfrüh (15. August) gegen 00:06 Uhr im Bereich des Stadtgartens zunächst von einem unbekannten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

Gegen 00:10 Uhr hörte der54-Jährige im Nahbereich der Haltestelle Stadtgarten plötzlich einen lauten Knall und spürte zeitgleich einen heftigen Schmerz im Oberarm.

Dieser wurde „mutmaßlich durch eine Schusswaffe verursacht“, formuliert Polizeisprecher Luca Blüthgen. Der 54-Jährige kam ins Krankenhaus.

Eingetroffene Polizeikräfte konnten kurz darauf den mutmaßlichen Schützen festnehmen – laut Blüthgen „einen 21-Jährigen syrischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz. Der Syrer befindet sich nun in Untersuchungshaft.“

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat, dem Ablauf sowie der verwendeten Schusswaffe aufgenommen.

Dass die Polizeipressestelle Dortmund initiativ die Herkunft Verdächtiger nennt, war bisher die Ausnahme von der Regel. Selbst auf Nachfrage wurde diese Auskunft häufig verweigert. Die größere Transparenz fiel ziemlich genau mit dem Amtsantritt des neuen Polizeipräsidenten Tim Frommeyer (CDU) zusammen, der vor wenigen Wochen seinem SPD-Vorgänger Gregor Lange nachfolgte. Lange wechselte zum Regierungspräsidium Köln.

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