Der neue Chef im Polizeipräsidium Dortmund hat nun seinen Dienst auch offiziell angetreten:
Tim Frommeyer (45) ist seit dem 20.07.2026 der neue Polizeipräsident für Dortmund und Lünen, denn an diesem Tag erhielt er vom NRW-Innenminister Reul seine Ernennungsurkunde in Düsseldorf.
Bereits am 07. Juli hatte ihn das Landeskabinett auf Vorschlag von Innenminister Reul zum neuen Behördenleiter ernannt. Wir berichteten.
„Um ehrlich zu sein: Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagt Tim Frommeyer, der in diesen Tagen sein Büro bezieht: „Als gebürtiger Dortmunder liegen mir diese Region und die hier lebenden Menschen besonders am Herzen. Deshalb freue ich mich darauf, gemeinsam mit meinen rund 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diese Menschen da zu sein und unseren Beitrag für deren Sicherheit zu leisten.“
Die sicherheitsrelevanten Themen, die Dortmund bewegen – wie beispielsweise die polizeiliche Präsenz in der Innenstadt im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus – sind Frommeyer natürlich bereits bekannt.
„Diese Behörde bewegt unheimlich viele Themen und hat sich in der Vergangenheit sehr erfolgreich für die Sicherheit der Menschen in ihrem Zuständigkeitsbereich eingesetzt. Hier möchte ich anknüpfen und weitermachen.
Themen wie die Sicherheit in der Innenstadt, aber auch viele andere zentrale Themen, die auch in der öffentlichen Diskussion deutlich wahrnehmbar sind, haben hier natürlich Priorität.“
Die ersten Wochen und Monate werden aber zunächst im Zeichen des Kennenlernens und des Austausches mit den eigenen Mitarbeitern, aber auch mit Kooperations- und Netzwerkpartnern aus unterschiedlichen Behörden, Institutionen, Organisation und der Zivilgesellschaft stehen.
„Für mich ist es keine Floskel, wenn ich sage: Ich bin ein absoluter Teamplayer. Mir ist es wichtig, was die Menschen bewegt. Intern und extern. Davon werde ich mir ein umfassendes Bild machen. Ich bin mir bewusst, dass die Städte Dortmund und Lünen nie schlafen. Sie sind immer eine Aufgabe, denn hier leben fast 700.000 Menschen, die einen berechtigten Anspruch darauf haben, dass die Polizei und damit auch ich für sie da sind“, sagt Frommeyer. „Ich baue hier auf einer sehr professionellen und gut funktionierenden Behörde auf, mit vielen rund um die Uhr engagierte Kolleginnen und Kollegen. Darüber freue ich mich sehr.“
Quelle Polizei Dortmund
Das Landeskabinett hatte auf Vorschlag von Innenminister Herbert Reul am Dienstag, 7. Juli 2026, Tim Frommeyer zum neuen Polizeipräsidenten in Dortmund ernannt. Der CDU-Mann folgt auf Gregor Lange (SPD).
Frommeyer wechselt damit von der Spitze des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen nach Dortmund und übernimmt dort die Leitung der Behörde. Seit Januar 2024 war er Polizeipräsident in Gelsenkirchen.
Innenminister Herbert Reul: „Tim Frommeyer weiß, wie Polizei funktioniert, und er weiß, wie Ruhrgebiet funktioniert. In Gelsenkirchen hat er in einem anspruchsvollen Umfeld gezeigt, dass er klar führen, Probleme anpacken und seiner Mannschaft den Rücken stärken kann. Genau so jemanden braucht Dortmund.“
Der 45‑jährige Jurist wurde in Dortmund geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr‑Universität Bochum. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der CDU‑Bundestagsfraktion. Anschließend war er als Syndikusanwalt bei den Dortmunder Entsorgungsbetrieben tätig. 2016 wechselte er in das Dezernat für Recht, Ordnung, Bürgerdienste und Feuerwehr bei der Stadt Dortmund.
Seit September 2020 war er Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte und dort Fachdezernent für die Bereiche Schule, Soziales, Jugend und Kultur, bevor er im Januar 2024 die Leitung des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen übernahm.
Quelle NRW-Innenministerium
Fommeyers politische und berufliche Laufbahn ist eng mit der Partei verknüpft:
Nach seinem Jurastudium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die CDU-Bundestagsfraktion.
Er tritt regelmäßig bei Veranstaltungen der Partei auf, wie etwa beim Diskussionsformat der CDU Dortmund. Auch sein Wechsel als Polizeipräsident nach Dortmund wurde auf Vorschlag von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) beschlossen.
































