
Einer Teilsperrung folgte Ende Oktober 2024 abrupt die Vollsperrung der Brücke am Kuhlenbrink über den Afferder Bach. In diesem Jahr sollte sie eigentlich endlich saniert werden. Für erste Planungen stellte der Rat bereits im Sommer 2025 rund 120.000 Euro bereit.
Jetzt verschiebt sich die Sanierung weiter.
„Der ursprünglich für 2026 vorgesehene Abriss und anschließende Neubau können erst 2027 erfolgen“, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit, 27. Juli 2026.
Die über 70 Jahre alte Brücke über den Afferder Mühlbach musste am 31. Oktober 2024 mit sofortiger Wirkung für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Untersuchungen im Zuge der geplanten Sanierung hatten ergeben, dass die Brücke nicht mehr tragfähig ist, erinnert die Stadt.
„Sowohl die Statik als auch die Materialbeschaffenheit wurden eingehend geprüft. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Frühere Berechnungen zur Tragfähigkeit aus dem Jahr 1978 beruhten auf falschen Annahmen zur Materialbeschaffenheit.
Um jede Gefährdung von Menschen auszuschließen, war deshalb die sofortige Sperrung der Brücke notwendig.“
Seitdem arbeitet die Verwaltung an der Planung für den Abriss und den Ersatzneubau. Eine Umleitung führt weiterhin über die Vaersthausener Straße, die Straße In der Külve und den Afferder Weg.
Der Rat hatte bereits am 10. Juli 2025 einstimmig außerplanmäßig 120.000 Euro beschlossen. Das Geld dient der Planung und der baulichen Vorbereitung für den Abriss und den anschließenden Neubau der Brücke über den Afferder Mühlbach im Zuge der Straße Kuhlenbrink. Ein Gutachten hatte die kritische bauliche Situation zuvor bestätigt.
„Im weiteren Planungsprozess ist es nun jedoch zu Verzögerungen gekommen.
Ursache sind zum einen notwendige Abstimmungen und Genehmigungsläufe zwischen mehreren beteiligten Behörden. Zum anderen ist der Planungsprozess wegen der geologischen Gegebenheiten besonders anspruchsvoll. Der Untergrund im Bereich der Brücke ist nur eingeschränkt tragfähig. Deshalb muss der Neubau auf Pfählen gegründet werden.“
Vor diesem Hintergrund werden die weiteren Planungen und Ausschreibungen im Jahr 2026 erfolgen. Der Baubeginn ist nach derzeitigem Stand für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
Die Stadt bittet die Bürger um Verständnis für die Verzögerung. „Ziel bleibt es, mit dem Neubau eine sichere und dauerhafte Lösung für die Verbindung in Afferde zu schaffen.“
Was letztlich der Bau der neuen Brücke kosten wird, ist noch offen.
































Die Straße „An der schwarzen Saline“ ist nur für Anlieger und zur Zeit darf nur mit maximal 20 km/h schnell befahren werden.
Allerdings fahren hier viele unrechtmäßig lang und alle fahren viel zu schnell.
Neben der schmalen Straße könnte ein separater Radweg gebaut werden.
Die Stadt hat in ihrer heutigen Mitteilung ja angekündigt, die Verkehrswege zu prüfen, Rundblicker. Wir verstehen das so, dass Anliegerregelungen temporär außer Kraft gesetzt werden könnten. Irgendwoher müssen die Autofahrer ja fahren, nicht jeder fährt Rad. Gruß von der Redaktion.