Verpflichtende Betriebsrente: Arbeitnehmerflügel der CDU Kreis Unna unterstützt Vorstoß des DGB

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Symbolbild Betriebliche Rente - KI-generiert

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Unna unterstützt die Forderung ihres Bundesvorsitzenden Dennis
Radtke nach einer verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorge für alle Beschäftigten.

Damit greift die Arbeitnehmervereinigung der CDU eine aktuelle Debatte zur Zukunft der Alterssicherung auf. Der Vorstoß kam in der zweiten Juniwoche vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

„Die Herausforderungen für unsere Rentensysteme werden immer größer. Deshalb müssen die drei Säulen der Altersvorsorge – gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge – stärker miteinander verzahnt werden“, erklärt der Kreisvorsitzende Torsten Goetz.

Torsten Goetz. (Foto CDA)

Nach Auffassung der CDA könne eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge dazu beitragen, mehr Menschen eine zusätzliche Absicherung im Alter zu ermöglichen. In vielen tarifgebundenen Branchen hätten sich entsprechende Modelle bereits bewährt und könnten als Vorbild für eine breitere Lösung dienen.

„Wer ein Leben lang arbeitet, muss sich darauf verlassen können, im Alter gut abgesichert zu sein. Die betriebliche Altersvorsorge ist dafür ein wichtiger Baustein.“

Die CDA begrüßt daher die Diskussion über eine Ausweitung der betrieblichen Altersvorsorge und wird sich im Rahmen der angekündigten Rentenreform für tragfähige und sozial ausgewogene Lösungen einsetzen.

PM CDA Kreis Unna

1 KOMMENTAR

  1. In den benachbarten Niederlanden gibt es keine klassische Mindestrente, sondern eine staatliche Grundrente (AOW – Algemene Ouderdomswet), die im Jahr 2026 für Alleinstehende bei 1.637,57 Euro im Monat liegt.
    Diese Basisrente erhält jeder Bürger im Rentenalter, unabhängig davon, ob man jemals gearbeitet oder Beiträge gezahlt hat.

    Warum gibt es so eine Grundrente nicht in Deutschland ?

    Weil man in Deutschland die eingezahlten Rentengelder geplündert und zweckentfremdet hat. Über viele Jahre hinweg in politischer Regierungsverantwortung der CDU. (16 Jahre Helmut Kohl und 16 Jahre Angela Merkel)

    Die gesetzliche Rentenkasse in Deutschland funktioniert als Umlageverfahren: Das Geld, das heute eingezahlt wird, fließt direkt an die aktuellen Rentner. Die Einzahlungen „reichen“ daher jeden Monat genau so lange, bis sie aufgebraucht sind, da keine großen Rücklagen für die Zukunft gebildet werden.
    Die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung steigen deutlich: von rund 394 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf über 476 Milliarden Euro bis 2029. Diese Mehrkosten müssen grundsätzlich aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden.

    Für Beamte werden im engeren Sinne keine Rückstellungen in einer Unternehmensbilanz gebildet, die Pensionen werden direkt aus den laufenden Steueretats der Bundesländer und des Bundes finanziert, wobei hier hohe ungedeckte künftige Zahlungsverpflichtungen bestehen. Der Barwert der gesamten künftigen Pensionsverpflichtungen beläuft sich aktuell auf rund 2,3 Billionen Euro. Da für aktive Beamte in der Regel keine Beiträge in die Rentenkasse fließen, schlagen sich die Pensionsverpflichtungen in Form von versteckter Staatsverschuldung nieder.

    Das ganze (Verwaltung, Behörden, Beamte, Bürgergeldempfänger, Renten, Pensionen, usw.) finanzieren in Deutschland von 83 Millionenen Einwohnern lediglich nur 15 Millionen arbeitende Nettoeinzahler in der Privatwirtschaft.

    Nun sollen die Arbeitgeber in der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte diese gigantische Schuldenanhäufung irgendwie ausgleichen ?

    1995 wurde die gesetzliche Pflegeversicherung eingerichtet damit durch zusätzliche monatliche Zahlungen die Pflege im Alter besser gesichert ist.
    Dort fehlen aktuell über 22,5 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre.

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