Kontrollen in Bönen: Spitzenreiter fuhr 328,57 % zu schnell – Radler kreuzt Bahngleise bei geschlossener Schranke

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Andreaskreuz am Bahnübergang - Symbolbild, Quelle S. Rinke / RB

30 Stundenkilometer statt erlaubten 7 – das sind exakt 328,57 Prozent zu schnell.

Dieser Verstoß war „spitze“ am Freitagmorgen (29.05.2026) bei einer Tempokontrolle der Kreispolizeibehörde Unna in Bönen.

Kreisweit kontrollierte die Polizei zwischen 6 und 14 Uhr „an sensiblen Bereichen wie Schulen, Fußgängerzonen und Bahnübergängen“. Insgesamt ließen sich 172 Verkehrsverstöße ahnden.

Im Bereich des Billy-Montigny-Platzes am Marie-Curie-Gymnasium in Bönen, wo eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von lediglch 7 km/h gilt, registrierten die Einsatzkräfte 14 Geschwindigkeitsverstöße. Der höchste gemessene Wert lag dort bei 30 km/h.

Das sind nach Abzug der Toleranz 20 km/h über Limit. Es droht damit ein Bußgeld von 70 Euro. Bei effektiv 21 km/h zu schnell kommt ein Punkt in Flensburg dazu – ein Fahrverbot dann, wenn derjenige als „Wiederholungstäter“ gilt.

Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Bönen wurden weitere 10 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt,

in der Fußgängerzone auf der Bahnhofstraße 12 sowie ein Handyverstoß.

Ein Radler war entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs.

Besonders auffällig fiel das Ergebnis der Kontrollen in Kamen-Heeren an der Straße Werver Mark im Bereich der Querung des Sesekeradwegs aus. Dort wurden insgesamt 108 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste hier gemessene Geschwindigkeit betrug 57 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Am Bahnübergang der Bahnhofstraße in Bönen missachteten zwei Fahrer die Ampel,

und ein Radler fuhr bei geschlossener Schranken über den Bahnübergang. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 350 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren.


Quelle KPB Unna

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