Sieben Beteiligte – mehrere Hundert Zuschauer.
In der Dortmunder Nordstadt kam es am Dienstagabend (26.05.2026) zu zwei aufeinanderfolgenden Auseinandersetzungen zwischen, so die Polizei, „zwei Personengruppen“ mit insgesamt rund sieben Beteiligten – eine Vierer- gegen eine Dreiergruppe.
Der Streit eskalierte zunächst gegen 21:15 Uhr auf der Schleswiger Straße. Ein Beteiligter sprühte Pfefferspray in die vierköpfige Personengruppe. Nach Zeugenangaben hatten zwei weitere Beteiligte ein Messer und eine Machete bei sich, eine weitere Person habe ein Schusswaffe in der Hand gehalten. Ob scharf oder Schreckschuss, ist derzeit unklar, berichtete Polizeisprecher Luca Blüthgen in einer Zusammenfassung vom frühen Mittwochnachmittag.
Auf der stark frequentierten Straße wurden mehrere Hundert Passanten auf den Tumult aufmerksam und verfolgten ihn als unbeteiligte Zuschauer. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Situation beruhigen und stellten vor Ort zwei Pfeffersprays sowie zwei Klappmesser sicher.
Vier Beteiligte wurden bei der Auseinandersetzung verletzt, konnten jedoch nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wieder entlassen werden.
Nur eine Stunde später eskalierte der Konflikt zwischen den beiden Gruppierungen am selben Ort erneut. Luca Blüthgen:
„Diesmal warfen die Beteiligten mit Flaschen aufeinander, eine Person wurde mit einer Axt bedroht.“
Aufgrund der bereits laufenden polizeilichen Präsenzmaßnahmen im Nahbereich konnten die Beamten sehr frühzeitig einschreiten, um eine weitere Eskalation zu unterbinden. Bei dieser zweiten Auseinandersetzung wurden drei Fahrzeuge beschädigt.
Die Polizisten stellten die Axt sicher und erteilten den angetroffenen Personen Platzverweise.
Welche Waffen tatsächlich im Spiel waren ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Polizei Da die erste Schlägerei von einer großen Anzahl an Passanten beobachtet wurde, erhoffen sich die Ermittler wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.
- – Wer hat die Vorfälle in der Schleswiger Straße beobachtet?
- – Wer kann Angaben zu der Auseinandersetzung oder den genutzten Waffen (insb. der Machete und der Schusswaffe) machen?
- – Existieren möglicherweise Videoaufnahmen (z. B. mit dem Smartphone)?
Hinweise nimmt die Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231/132-2321 oder auf jeder anderen Polizeiwache entgegen.
Quelle Polizei DO




































