Laut der polizeilichen Kriminalitätsstatistik ist Lünen im vergangenen Jahr deutlich sicherer geworden. Die Straftaten gingen um fast 7 Prozent zurück.
Gleichwohl greift die AfD-Fraktion Lünen das Thema Sicherheit jetzt auf und veranstaltet am 28.04.26 einen Bürgerdialog zur Sicherheit in Lünen. Zu Gast ist Bundestagsabgeordneter Sascha Lensing.
„Die Hauptintention des Bürgerdialogs liegt im Verlangen der Lüner Bürger, die Sicherheitslage zu verbessern“,
erläutert Fraktionschefin Friederike Hagelstein.
„Damit wir uns diesem Problem effektiv und konstruktiv entgegenstellen können, müssen wir alle zusammenarbeiten und zusammen wirken. Wir streben dahingehend eine möglichst große Einbindung der Bürger und auch der Presse an, damit auch die Möglichkeit geschaffen wird, die Mandatsträger direkt und auch ohne große Zwischenschritte zu konsultieren.
Nur so kann – unserer Auffassung nach – politische Arbeit funktionieren.“
Die Ergebnisse sollen im Nachgang aufbereitet werden, so Hagelstein.

In der polizeilichen Kriminalitätsstatistik für 2025 stellt sich die Entwicklung der Straftaten in der größten Stadt im Kreis hingegen positiv dar. Zusammenfassend berichtete die für Lünen und Dortmund zuständige Dortmunder Polizeidirektion bei der Vorstellung der Statistik Mitte März:
„In Lünen zeigen sich für das Jahr 2025 gegenüber 2024 signifikante Abwärtsentwicklungen in mehreren Deliktsbereichen.
Die Gesamtkriminalität liegt 2025 um 6,7 Prozent niedriger als 2024, während die Aufklärungsquote über 47 Prozent beträgt. Besonders relevante Verbesserungen betreffen Delikte, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung unmittelbar beeinflussen:
Die Straßenkriminalität verzeichnet einen Rückgang von mehr als neun Prozent; der Straßenraub verzeichnet die niedrigsten Fallzahlen der letzten zehn Jahre (sechs Fälle). Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl zeigen sich nach Jahren steigender Zahlen erstmals wieder sinkende Werte; insgesamt wurden 2025 139 Straftaten in diesem Zusammenhang registriert (−11 gegenüber 2024). Die Aufklärungsquote im Jahr 2025 lag bei über 10 Prozent und damit mehr als 5 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Versuchsquote liegt hier bei 42 Prozent, was bedeutet, dass fast jeder zweite Wohnungseinbruch nicht vollendet wurde.“




































