Der vermeintlich Hilflose entpuppte sich als hochaggressiv – am Ende musste nicht (nur) er selbst, sondern auch noch drei Polizeibemate medizinisch versorgt werden.
Am Samstagvormittag, 7. März 2026, erlitt ein Mann in einem Regionalzug am Hauptbahnhof Lünen offensichtlich einen epileptischen Anfall. Fahrgäste bemerkten den Mann gegen 11.15 Uhr in einem Zugabteil. Da er offensichtlich medizinische Hilfe benötigte, verständigten sie sofort Rettungsdienst und Polizei.
Als die Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, reagierte der junge Mann jedoch unvermittelt sehr aggressiv. Er schlug mehrfach auf einen Sitz ein, dann auf seinen Körper ein.
Um dies zu unterbinden, wollten die Einsatzkräfte den Mann zu fixieren. Dagegen wehrte er sich jedoch mit Leibeskräften derart massiv, dass weitere Einsatzkräfte der Polizei zur Verstärkung gerufen werden mussten.
Mit vereinten Kräften wurde der 22-Jährige mittels einfacher körperlicher Gewalt fixiert, um anschließend in einem Rettungswagen behandelt zu werden. Der Delbrücker wurde bei dem Einsatz leicht verletzt und nach der Erstversorgung im RTW zur Abklärung seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus gebracht.
Durch seine erbitterte Gegenwehr erlitten nach jetzigem Stand zwei Polizeibeamte und eine Polizeibeamtin (22, 25 und 57 Jahre alt) jeweils leichte Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Quelle Polizei Dortmund




































Es sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass man Menschen mit epileptischen Anfällen, nicht fixieren sollte.
Soweit ich weis, sollte man versuchen, dass die Person sich nirgendwo verletzen kann und diese so schützen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Man darf aber die Polizei auch nicht dafür verurteilen, evtl. falsch gehandelt zu haben, da ein aggressives Verhalten, nach Drogenmissbrauch, ähnliches Verhalten bedingt.
Ich hatte während meiner Bundeswehrzeit einen Kollegen, welcher beim duschen einen Anfall bekommen hat, wir wurden, nachdem wir alles soweit richtig gemacht hatten, von einem Sanitäter noch einmal gebrieft, wie man es richtig macht.
Wenn ich mir vorstelle, dass der Vorgang in Lünen, in einem engen Zugabteil, stattfand, wundert es mich nicht, dass die Beamten einige Blessuren davongetragen haben.