Schwere Ausschreitungen bei Kurdendemo in Dortmund – Sieben verletzte Polizisten

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Archivbild RB

Statt 400 angemeldeter Teilnehmer sammelten sich 4000 Personen an, es kam zu schweren Ausschreitungen, massiven Randalen und sieben verletzten Polizeibeamten.

In Dortmund ist am späten gestrigen Nachmittag eine Kurden-Demonstration komplett aus dem Ruder gelaufen. In einer Zusammenfassung schildert die Dortmunder Polizei das Geschehen folgendermaßen:

Am Dienstag (20.01.2026) fand in der Dortmunder Innenstadt eine angezeigt Versammlung mit Bezug zu kurdischen Anliegen statt. Die Versammlung war mit rund 400 Teilnehmern angezeigt worden.

Tatsächlich nahmen nach polizeilichen Schätzungen etwa 4000 Personen an dem Aufzug teil.

Der geplante Aufzug sollte vom Platz der Deutschen Einheit über den Wall sowie den Brüderweg zurück zum Platz der Deutschen Einheit führen.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der damit verbundenen Menschenmassen musste die Aufzugsstrecke geändert werden. Auf der Wallstrecke wurde der Aufzug zeitweise auf den gesamten Wall ausgedehnt.

Versammlungsbeginn war um 17:15 Uhr.

Während der Versammlung wurde zwischenzeitlich Pyrotechnik gezündet. Zur Gewährleistung eines möglichst störungsfreien Ablaufs sowie der Sicherheit der Teilnehmer und unbeteiligter Dritter setzte die Polizei zusätzlich kurzfristig herangeführte Unterstützungskräfte ein.

Der Verkehr in der Innenstadt war zeitweise erheblich beeinträchtigt.

Die Versammlung war um 19.08 Uhr beendet.

In der Abschmarschphase wurden sieben Kolleginnen und Kollegen durch Böller verletzt, die in ihrer unmittelbaren Nähe detonierten. Zudem warfen ehemalige Versammlungsteilnehmer Steine auf die Einsatzkräfte. Die Einsatzkräfte unterstützten zu diesem Zeitpunkt eine Maßnahme der Bundespolizei im Bereich des Hauptbahnhofs.

Die verletzten Polizeibeschäftigten wurden medizinisch versorgt.

Im Bereich der Brückstraße kam es am Rand der Versammlung zu massiven Ausschreitungen. Mehrere Versammlungsteilnehmer randalierten und beschädigten Fensterscheiben von Imbissbetrieben.

Die Polizei bewertete die Vorfälle als schwerwiegende Straftaten und leitete zwei Strafverfahren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ein.

Weitere intensive Ermittlungen laufen.

Quelle Polizei Dortmund

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