Mehr als 50 Meter lange Bremsspur in Tempo-30-Zone – Audi R26 von Schwester geliehen

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Tempo 30-Schild. - Foto Rinke

Rasend schnell verlor ein 20-jähriger Audi RS6-Fahrer am Montag (17.6.2024) auf der Arnoldstraße in Dortmund seinen Führerschein.

Die Polizei beschlagnahmte nicht nur das Dokument, sondern auch den Audi und die Mobiltelefone der drei Insassen.

Weitere Konsequenzen dürften den Ermittlungen der Polizei folgen – bei den Ermittlungen geht es um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen.

Zeugen verständigten den Polizei-Notruf um 18:37 Uhr über einen Verkehrsunfall mit vier Autos auf der Arnoldstraße. Erste Ermittlungen deuteten auf ein hohes Tempo des Verursachers hin:

Der Dortmunder hinterließ auf der Arnoldstraße – dort gilt Tempo 30 – eine mehr als 50 Meter lange Bremsspur, bevor er mit dem Audi RS6 einen geparkten Kleintransporter erfasste.

Der 3,5-Tonner rutschte in ein weiteres Auto, das wiederum das nächste Fahrzeug erfasste. Diese Kettenreaktion lässt auf eine hohe Bewegungsenergie und ein hohes Tempo schließen. Wie stark der 20-jährige Dortmunder den RS6 beschleunigte, ermittelt die Polizei.

Die Polizei befragte die drei Insassen des 560-PS-Audis. Sie gaben an, nicht verletzt zu sein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei die vier Mobiltelefone der drei Insassen (20 und 21), um digitale Spuren zu sichern.

Anwohner berichteten der Polizei von Motorenlärm, quietschenden Reifen und einem lauten Knall.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 26.500 Euro (Audi, Nissan, Renault, Ford).

Den RS6 hatte der Fahrer von seiner Schwester ausgeliehen.

Quelle Polizei Dortmund

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