Demos gegen AfD „Beginn gesellschaftlicher Initiative“? Umfrage: SPD auf neuem Rekordtief, AfD stabil

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Archivbild: Bunte Regenschirme (li.), blau gekleidete AfD-Anhänger (re.). Ende August 2023 bei einer Kundgebung der AfD auf dem Gemeindeplatz in Unna-Massen. Fotos RB

Nach dem Bericht des Recherchenetzwerks „Correctiv“ über einen angeblichen Geheimplan für Massenausweisungen Nichtdeutscher (wir berichteten) fanden und finden in vielen Städten Kundgebungen mit mehreren tausend Teilnehmern gegen die AfD statt. 

In Dortmund soll es am kommenden Samstag, 20. Januar, eine Demo „für Demokratie und gegen Menschenverachtung“ geben. Aufgerufen dazu hat der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus, dem u. a. Gewerkschaften (DGB), Parteien, Kirchen und die AWO angehören.

In den Umfragewerten zur Parteienpräferenz spiegelt sich die Mobilisierung bisher nicht wieder. Nicht die AfD, sondern die SPD verzeichnet in der neuesten Forsa-Umfrage vom heutigen Dienstag, 16. 1., einen historischen Negativrekord, und der zweite Ampelpartner FDP verharrt in der außerparlamentarischen Opposition. Stabil bleibt die AfD.

Ein Verbotsverfahren gegen die AfD sehen viele Politiker skeptisch.

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5 KOMMENTARE

  1. Daß die Kirchen und die AWO gegen die AfD in Stellung gehen, ist verständlich – droht doch bei Regierungsübernahme durch die Alternative eine Rückabwicklung der lukrativen Asylindustrie. Und die aufrufenden Parteien sollten mal an ihre Parolen betreff Abschiebungen vor der Hessen- und Bayernwahl erinnert werden, außer Herr Scholz natürlich…

  2. Die Amtskirchen mögen in ihrem vorgetragenen frommen Tun nicht vergessen, wem sie ihre Vermögensanhäufungen zu verdanken haben: den Reichstagsgesetzen von 1935. Vulgo der NSDAP.

    „Ihr könnt nicht zwei Herren dienen“

    Jesus Christus, Bergpredigt

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