Voraussichtlich 2,9 Mio. Passagiere: 2023 wird bisheriges Rekordjahr des Dortmunder Flughafens

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Flugzeug über Dortmund-Wickede/Massen. (Archivbild - Redaktion)

2023 wird das bisherige Rekordjahr in der Geschichte des Dortmund Airports. Diese Meldung kommt passend zur aktuellen Weltklimakonferenz in Dubai, wo an diesem Wochenende ein OPEC-Aufruf für Wirbel sorgte: Jegliche Beschlüsse gegen den Ausstieg aus fossilen Energien sollten blockiert werden.

In der letzten Aufsichtsratssitzung der Flughafen Dortmund GmbH für dieses Jahr stellte Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber die vorläufigen Verkehrszahlen für das Jahr 2023 vor. Ebenso wurden der Wirtschafts- und Finanzplan für das Jahr 2024 verabschiedet und ein Ausblick auf die kommenden Monate gegeben.

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut.

Fluggastentwicklung
Bereits seit Jahresbeginn prägten stabile Wachstumsraten das Fluggastaufkommen am Dortmund Airport, welches in der Sommersaison seinen Höhepunkt fand. In den Monaten von Januar bis Oktober 2023 nutzten insgesamt 2.559.192 Passagiere den Dortmunder Flughafen – entsprechend einem kumulierten Wachstum von rund 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und knapp 14 Prozent im Vergleich zum Vor-Krisen-Jahr 2019.

Auch im bundesweiten Vergleich zeichnet sich der Dortmund Airport durch eine besonders starke Erholungsrate aus. Denn obwohl sich der gesamtdeutsche Luftverkehr sukzessive von den Auswirkungen von Pandemie, Krieg und Inflation erholt, lag das deutschlandweite Luftverkehrsaufkommen zwischen Januar und September 2023 noch um 22,4 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Rekordzahlen zum Jahresende
„Mit den Entwicklungen des Jahres 2023 sind wir überaus zufrieden. Angesichts des positiven Trends werden wir die zu Jahresbeginn festgelegte Passagierprognose von 2,6 Millionen Reisenden deutlich übertreffen“, resümiert Airport-Chef Ludger van Bebber.

Für das Gesamtjahr 2023 rechnet der Dortmund Airport nun mit einem Passagiervolumen von voraussichtlich 2,9 Millionen Reisenden.

„Bereits Ende November konnten wir mit 2.726.145 Fluggästen einen neuen Passagierrekord aufstellen und die Bestmarke aus dem Gesamtjahr 2019 (2.719.563 Passagiere) übertreffen“,

so van Bebber weiter.

„Damit ist das Jahr 2023 das passagierstärkste Jahr in der Geschichte des Dortmunder Flughafens.“

Die Wachstumsraten werden maßgeblich durch neue Verbindungen, Frequenzerhöhungen sowie die allgemeine Ausrichtung des Airports beeinflusst. Insbesondere das umfangreiche und nachfragestarke Angebot an südosteuropäischen Zielen sowie die Fokussierung auf wachstumsstarke Low-Cost-Carrier haben sich in den vergangenen Monaten als wesentliche Treiber erwiesen. 

Nach drei Streckenerweiterungen der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air erweitert der Airport sein Destinationsangebot mit der bevorstehenden Anbindung nach Istanbul um ein weiteres wichtiges Drehkreuz.

Neue Investitionen für 2024 
Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden und auch im kommenden Jahr bedarfsgerecht und erfolgreich agieren zu können, müssen künftig weitere betriebliche und infrastrukturelle Maßnahmen getroffen werden. Erste Investitionen wurden bereits vom Aufsichtsrat beschlossen.

So wurde die Anschaffung einer neuen Kehrmaschine bestätigt, welche das Vorfeld, Rollwege sowie die Start- und Landebahn von potenziellen Fremdkörpern und Rückständen bereinigen wird. Ebenfalls wurde ein neues Systemfahrzeug für die Freiflächenbewirtschaftung und den Einsatz im Winterdienst genehmigt. 

Die Geschäftsführung blickt optimistisch auf die verbleibenden Wochen des laufenden Jahres und prognostiziert auch für das Jahr 2024 ein kontinuierliches Wachstum.

Pressemitteilung Flughafen Dortmund

1 KOMMENTAR

  1. Keine Ahnung warum man stolz darauf sein kann solche Zahlen zu veröffentlichen.
    Vor allem passend zu der derzeit laufenden Klimakonferenz.
    Peinlicher kann man sich nicht präsentieren.

    Zitat dazu Umweltbundesamt Juni 2022 „Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine ⁠Klimawirkung⁠ von rund drei Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Mittelklassewagen können Sie mehr als 15.000 km und damit deutlich mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen“.

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