BVB-Gladbach: 200 Vermummte greifen Gästefans und Polizei an – Schlägerei mit lebensgefährlich verletztem Gladbachfan

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Foto: ©A. Reichert

Nach der Bundesliga-Begegnung des BVB gegen Borussia Mönchengladbach im Signal-Iduna-Park am Samstag (25. November) hat es in Stadion-Nähe einen versuchten Angriff von rund 100 bis 200 vermummten Personen auf abreisende Gästefans gegeben.

Außerdem wurde ein Gladbach-Fan auf der Strobelallee schwer verletzt.

Das berichtet am Sonntagnachmittag die Polizei:

Während der An- und Abreisephase und des Fußballspiels war es am Nachmittag zu vereinzelten veranstaltungstypischen Straftaten gekommen. In der Abmarschphase musste die Polizei gegen 18 Uhr allerdings im Bereich Strobelallee/Ardeystraße eingreifen.

Hier hatten rund 100 bis 200 vermummte und teils mit Mundschutz sowie Quarzsandhandschuhen ausgestattete Personen versucht, Gästefans des Vereins aus Mönchengladbach anzugreifen. Diese waren in Begleitung von Polizeikräften.

Durch deren Einsatz war es möglich, die beiden Gruppierungen voneinander zu trennen und Auseinandersetzungen zu verhindern.

Bei dem Einsatz wurden körperliche Gewalt und der Einsatzmehrzweckstock eingesetzt. Es kam auch zu Angriffen auf Polizeibeamte durch Schläge, Tritte und Flaschenwürfe.

Die eingesetzten Polizisten blieben jedoch unverletzt.

Die Gruppe unbekannter Angreifer konnte anschließend flüchten.

Die Ermittlungen dauern noch an.

Gegen 17.45 Uhr kam es auf der Strobelallee auf Höhe der Einfahrt zum Mercure-Hotel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen aus den gegnerischen Fan-Lagern.

Bei dieser Auseinandersetzung wurde ein 21-Jähriger aus Waltrop (Mönchengladbach-Fan) lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei konnte kurz danach auf der Strobelallee einen 21-jährigen Tatverdächtigen aus Südlohn (der BVB-Anhängerschaft zuzurechnen) festnehmen. Dieser ist polizeilich bereits in Erscheinung getreten.

Die Ermittlungen zu dieser Auseinandersetzung hat eine Mordkommission der Polizei Dortmund übernommen. Diese sucht noch Zeugen, die die Tat beobachtet haben. Diese werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst zu melden unter Tel. 0231/132-7441.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei und der Staatsanwaltschaft Dortmund

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