Bagger in Aktion – Jetzt hat der eigentliche Abbruch der Unnaer Eissporthalle begonnen

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Foto WBU

Jetzt beginnt der eigentliche Abriss des früheren Unnaer Eissport-Dorados.

Erstmals ist in diesen Tagen ein Bagger an der ehemaligen Eishalle zu sehen. Nachdem der vordere Bereich der Eishalle von Schadstoffen befreit wurde, haben dort jetzt die eigentlichen Abbrucharbeiten begonnen, teilen die Wirtschaftsbetriebe Unna in ihrem Projekttagebuch zum Abriss mit.

„Stück für Stück nimmt ein Bagger das vordere Gebäude auseinander.“

Wie berichtet, wird das über 40 Jahre alte Gebäude am Ligusterweg, 2018 aus dem Betrieb genommen, seit Anfang Februar Stück für Stück abgerissen, um anschließend zunächst einer Blumenwiese Platz zu machen. Die Abrisskosten werden mit 1,6 Millionen Euro beziffert.

Über die dann folgende Verwertung des innenstadtnahen Geländes ist laut Stadt und WBU noch nichts beschlossen, die Entscheidung müsse der Stadtrat treffen. Doch hält sich hartnäckig die Lesart, es sei längst ausgemacht, dass das Grundstück lukrativ für Wohnbebauung vermarktet werde.

In ihrem Projekttagebuch informiert die WBU interessierte Bürger laufend über den Stand der Abrissarbeiten. 

In dem Gebäudeteil, der der eigentlichen Eishalle vorgelagert ist, befanden sich die Kasse, der Schlittschuhverleih, die Umkleiden, die Eisaufbereitungsanlage und die Gastronomie.

„Durch umfangreiche Vorarbeiten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen wurden diese Bereiche zunächst von Schadstoffen befreit. Diese wurden fachgerecht entsorgt. Erst dann kam der Bagger zum Einsatz. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass bei den eigentlichen Abbrucharbeiten keine Schadstoffe in die Umgebung gelangen“, so die WBU.

Parallel zu den Abbrucharbeiten im vorderen Bereich läuft in der eigentlichen Eishalle die Schadstoffentfernung. Hier wird ebenfalls mittels eines Schleusenprinzips so gearbeitet, dass keine Schadstoffe in die Umgebung gelangen und die Arbeiter bestmöglich geschützt sind.

Die Abbrucharbeiten werden schrittweise fortgesetzt, sobald weitere Bereiche schadstofffrei sind.

Quelle: WBU Projekttagebuch

2 KOMMENTARE

  1. „Es ist noch nichts beschlossen.“
    Warum ist es dieser eine Satz, der mich lachen lässt.

    Liegt es daran, dass er überhaupt nicht zu dem unwürdigen, demokratieverachtenden Gehabe der hiesigen Politiker in Sachen Eishalle passt?
    Wäre nichts beschlossen, hätte man den ersten Bürgerentscheid umgesetzt.
    Also sollte es vielleicht heißen: „Seit damals haben wir nichts zusätzlich beschlossen.“

    Ist es so schwer, komplett ehrliche Politik zu machen?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Bürger gibt, die in dieser Sache, insbesondere den Vertretern von SPD und CDU, einem Politiker irgendetwas glauben.

    Die Erwartungshaltung ist doch die, dass das Gelände an einen Investor geht. Schön wäre es, wenn es die UKBS wäre. Aber wahrscheinlicher ist es, dass einer dieser Dauerjammerer, die unentwegt über das Bauamt klagen, den Zuschlag hat. Und eine Riesenüberraschung wäre es, wenn die Grundstücke komplett auf den freien Markt kämen.

  2. Ein trauerspiel auf ganzer breite wenn ich bedenke wieviel zeit ich dort an den wochenenden verbracht habe.Es kotzt einen nurnoch an …dann zimmert mal neben dem viktoriagelände noch die alte eishalle zu .Ich kann nur hoffen das sämtliche firmen,wie planer sowie politiker keine kinder im teenageralter haben die sich irgendwann anfangen zuhause zu langweilen. Wenns nach mir gehen würde könnte man im bornekamp bombentrichter auch ne schöne 360 pipe pool ausgießen für unsere skater und biker,nicht jeder hat von der gartenstadt auch lust nach massen zu tingeln .ich find es einfach nurnoch beschämend wie traurig das profite über die lebensqualität unserer jugend gestellt werden.die stadt könnte hier durchaus pro aktiver und moderner agieren statt nur grau in grau zu denken.manchmal möchte man diesem esel einfach bei die ohren packen und mal unsere jugend dort reinflüstern lassen.

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