Nur Stunden nach tödlichem A1-Unfall: Transporter kracht bei Kamen auf Lkw – 17-Jähriger in Lebensgefahr

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Wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall auf der A1 zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und Schwerte, bei dem eine 24-jährige Unnaerin starb, krachte es am Montagnachmittag (27. 2.) auf der Gegenfahrbahn.

Folgendes teilt die Dortmunder Polizei zu dem schweren Unfall mit:

Um 17:00 Uhr kam es am 27. Februar auf der A 1 bei Kamen zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 45-jährige Fahrer eines Kleintransporters und sein 17-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Der 17-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Aus bislang ungeklärter Ursache prallte der Transporterfahrer auf den vorausfahrenden LKW eines 56-Jährigen aus Wiesmoor auf.

Die Wucht des Aufpralls war dabei so stark, dass der Kleintransporter über die Fahrbahn schleuderte und in der seitlichen Schutzplanke verkeilt zum Stehen kam.

Bei dem Unfall wurde der 45-jährige Fahrer aus Essen schwer verletzt.

Der 17-jährige Beifahrer (ebenfalls wohnhaft in Essen) wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Er schwebt in Lebensgefahr. Ersten Ermittlungen zufolge war der 17-Jährige nicht angeschnallt.

Für die Rettungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen kam es zu Teilsperrungen der A 1 und dementsprechenden Verkehrsstörungen. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Kamen berichtete schon vorab wie folgt:

27.02.23: Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 1

Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Kamen um 16.53 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen gerufen. Hier war es kurz hinter der Anschlussstelle Kamen-Zentrum zu einem Unfall zwischen einem LKW und einem Kleintransporter gekommen.

Die beiden Insassen des Kleintransporters erlitten hierbei schwere Verletzungen, der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt.
Der Fahrer konnte sich vor Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr selbst befreien.

Die Feuerwehr befreite die eingeklemmte Person mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug. Parallel dazu wurde der Brandschutz durch einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr sichergestellt und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut.
Beide Verletzten wurden nach erfolgter Erstversorgung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gefahren.

Nach Abschluss der Rettungs- und Aufräumungsarbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Die Feuerwehr Kamen war mit Kräften der hauptamtlichen Wache, des Löschzuges 1, sowie des Rettungsdienstes etwa eine Stunde lang im Einsatz. Ebenfalls am Einsatz beteiligt war der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen. (RB)

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