Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse: Stadtwerke Unna bitten Kunden um Geduld

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Ausgeschaltete Heizung - Foto Rinke

Um Geduld bitten aktuell die Stadtwerke Unna ihre Kunden. Hintergrund sind die Berechnungen nach den gesetzlichen Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen.

Kurz vor Weihnachten, am 16. Dezember, verabschiedet die Bundesregierung wie berichtet die Energie-Preisbremsen. Schon am 1. März 2023 soll diese in Kraft treten.

„Auf die Energieversorger kommt einiges an Arbeit zu. Für jeden Kunden muss die Entlastung individuell berechnet werden – für Strom, Erdgas und Wärme getrennt„, werben die Stadtwerke um Verständnis, dass es nicht so schnell geht.

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Die Preisbremsengesetze sehen u.a. vor, dass für Haushalte der Arbeitspreis für Energie für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs gedeckelt wird: Für Strom auf 40 Cent/kWh (brutto), für Gas auf 12 Cent/kWh (brutto) und für Wärme auf 9,5 Cent/kWh (brutto).

Energieversorger in ganz Deutschland müssen zur selben Zeit die Abrechnung der Kundentarife ändern und die Kunden darüber informieren. Das geschieht in der Regel per Post. Nach den Preisbremsengesetzen sollen alle anspruchsberechtigten Kunden vor dem 1. März 2023 über die individuellen Entlastungsbeträge informiert und die entsprechenden Entlastungen auch im März vorgenommen werden.

Die Stadtwerke Unna arbeiten gemeinsam mit IT-Dienstleistern mit Hochdruck an der Berechnung der Preisbremsen. Dabei müssen eine Vielzahl komplexer Tarifstrukturen und Sonderfälle beachtet werden.

Der Energieversorger der Kreisstadt erklärt:

„Mittlerweile ist in Unna, wie in vielen anderen Städten klar, dass dieses aktuell nicht fristgerecht umsetzbar ist. Eigentlich sollten alle Haushalte vor dem 1. März einen Brief erhalten, in dem der neue Abschlag mitgeteilt wird. Diese Briefe werden voraussichtlich erst im Laufe des März fertiggestellt werden können.“

Eines ist Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier wichtig:

„Alle Kunden werden die Entlastungen erhalten, die ihnen zustehen.“

Sie gelten selbstverständlich rückwirkend zum 1. Januar. Die Kunden müssen sich um nichts kümmern, da wir aktuell in der Umsetzung sind.

„Schon seit vielen Monaten arbeiten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrer Belastungsgrenze“, wirbt Schäpermeier für Verständnis. Zahlreiche neue Gesetze, Verfahren und hunderte von Beratungsgesprächen müssen zusätzlich zur normalen Arbeit bewältigt werden. „Wir geben alles, damit unsere Kunden so schnell wie möglich von den Entlastungen profitieren.“

Pressemitteilung SWU

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