Erneute Voll- statt Teilsperrung der Viktoriastraße

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Seit Monaten wird die Viktoriasraße im Abschnitt zwischen Kreisel Hammer Straße und Höingstraße ausgebaut. (Foto RB)

„Vollsperrung der Viktoriastraße ab 1. Februar 2023“ – das teilt die Stadt Unna mit.

In einer Pressemitteilung vom Freitagvormittag (27. 1.) kündigte das Rathaus eine erneute Voll- statt der momentanen Teilsperrung der Viktoriastraße an. Diese wird bekanntlich seit mehreren Monaten ausgebaut und dazu auch immer wieder komplett gesperrt.

So auch ab Mittwoch wieder.

„Dies ist notwendig, damit für die anstehenden Arbeiten genügend Arbeitsraum vorhanden ist“, erläutert die Stadt den Grund für die Einschränkung.

„In diesem Bauabschnitt werden unter anderem die Gehwege auf beiden Seiten der Straße angelegt, die Behelfsfahrbahn beseitigt sowie die Fahrbahndecke aufgetragen.“

Die Umleitung bleibt bestehen. (Foto Rinke)

Die ausgeschilderte Umleitung

  • führt PKW-Fahrer in Fahrtrichtung Westen (Hammer Straße) über die Höingstraße, Hellweg, Uhlandstraße, Morgenstraße, Ostring und die Kantstraße.
  • Eine Umleitung für PKW in Fahrtrichtung Osten (Höingstraße) führt über die Kantstraße, Beethovenring, Käthe-Kollwitz-Ring, Südring, Ostring, Morgenstraße, Uhlandstraße, Hellweg und Höingstraße.
  • LKW haben den Umleitungsschilderung zu folgen, die sie über die Höingstraße, Uelzener Weg, Uelzener Dorfstraße, Twiete, Werler Straße, B1, Feldstraße, Büddenberg, Hochstraße und Hansastraße führt.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende März 2023 abgeschlossen sein.

Wie berichtet, wurde die Stadt zur um ein Jahr vorgezogenen Sanierung der Viktoriastraße gerichtlich gezwungen. Geklagt hatte ein (der einzige) Anwohner, weil die durch die Schlaglöcher donnernden Lkw vor seiner Haustür unzumutbaren Lärm verursachten.

Die Stadt stellte voriges Jahr zunächst Tempo 20-Schilder auf (gültig für Schwerlastverkehr von 22 bis 6 Uhr) und begann im Sommer mit der Sanierung.

Diese kostet insgesamt rund 1,5 Mio. Euro – 500.000 Euro davon waren ursprünglich Anliegerbeiträge, doch die sog. KAB-Beiträge wurden noch unter der vormaligen schwarzgelben Landesregierung abgeschafft. Den Betrag erstattet jetzt das Land aus Steuergeldern. Heißt, für die Stadtkasse bleibt es bei einer runden Million.

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