Scharrenbach in Unna: NRW-Wohnungsbau stockt – Preisexplosion, Materialmangel, Bürokratie

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NRW-Bau- und Heimatministerin Ina Scharrenbach (3. v. li.) war zu Gast beim Ev. Arbeitskreis der CDU in Unna. (Foto S. Weber/CDU Kreis Unna)

Eine Wohnungsbau-Offensive hatte die schwarzgrüne NRW-Landesregierung bei ihrem Antritt angekündigt – schon die Vorgängerregierung aus CDU und FDP wollte dem frappanten Wohnungsmangel insbesondere in Ballungsräumen ein entsprechendes Programm entgegensetzen.

Doch die Pläne geraten ins Stocken, wie Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) aus Kamen jetzt bei einem Besuch in Unna berichtete.

Sie war dort auf Einladung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU zu Gast, der im Evangelischen Kreiskirchenamt seine Neuwahlen durchführte.

Die Ministerin skizzierte in ihrem „Bericht aus Düsseldorf“ die Schwierigkeiten, die angestrebte Zahl an Wohnungen angesichts gestiegener Preise und fehlender Materialen fertigstellen zu können. Daran werde mit Nachdruck gearbeitet, versicherte sie.

Ein Hindernis sei auch die überbordende Bürokratisierung. Man sei dabei, Hemmnisse abzubauen. Allerdngs gibt es diese Versprechungen sowohl in der Landes- als auch in der Bundespolitik inzwischen seit mindestens 20 Jahren.

Die Digitalisierung, ihr neues Ressort, müsse dringend forciert werden. Das sei ihr ein ganz wichtiges Anliegen, erklärte Ina Scharrenbach.

Der EAK ist beim letzten Bundesparteitag der CDU von einem Arbeitskreis zu einer Vereinigung ernannt worden. Damit verbunden ist ein größeres Mitspracherecht z.B. bei ethischen Entscheidungen.

Als Vorsitzender wurde Hartmut Marks aus Werne einstimmig wiedergewählt, ebenso seine Stellvertreterin Elke Middendorf aus Bergkamen. Als Beisitzer fungieren Peter Bednarz (Schwerte, Heide Willimek, Annika Brauksiepe (beide Werne) und Wilfried Feldmann aus Schwerte.

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