Nach Bakenwurf auf Pkw nun Verkehrsschilder von A45-Brücke geworfen – Mordkommission ermittelt

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Foto: ©A. Reichert

Nach dem Wurf einer Sperrbake auf einen Pkw auf der A45 am 17. Oktober ermittelt eine Mordkommission (wir berichteten) – jetzt folgten weitere ähnliche Taten.

Das berichten in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Staatsanwaltschaft und die Polizei Dortmund.

Demzufolge haben in der Nacht zu Freitag, 21.10., unbekannte Täter erneut Gegenstände von einer Brücke auf der A 45 (Westerwickstraße) geworfen – diesmal Verkehrsschilder. Fahrzeuge waren zu dem Zeitpunkt nicht in der Nähe.

Um 2 Uhr erhielten die Beamten den Einsatz zu der Autobahnbrücke Westerwickstraße zwischen dem Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost und Dortmund-Hafen.

Vor Ort stellten die Polizisten zwei Verkehrsschilder auf der Fahrbahn fest, je eins in jeder Fahrtrichtung. Augenscheinlich waren sie samt Gestänge und Vollgummifußmatten von der Brücke auf die Fahrbahn geworfen worden.

Bei den Schildern handelt es sich um Verkehrszeichen, die auf eine Bushaltestelle hinweisen (Zeichen 224.40).

Bereits am 17. Oktober war eine 30 kg schwere Sperrbake von der Brücke geworfen worden. Sie traf die Beifahrerseite eines Pkw. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchter Tötung aufgenommen.

Hinweise bitte an die Kriminalwache unter 0231-132-7441.

Die Polizei betont:

„Es handelt sich bei einer solchen Tat nicht um einen „Streich“. Jegliche Arten von Hindernissen auf Autobahnen können tödliche Verkehrsunfälle auslösen!“

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