In Sandkasten auf Spielplatz gekotet – Frauchen war’s egal: Unnaerin appelliert an Hundehalter

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„An die gut gekleidete Frau, deren Hund heute (Freitag, 9. 9.) um 16.30 in den Sandkasten des Kurpark-Spielplatzes gesch***en hat…“

Über einen freilaufenden Hund im Königsborner Kurpark, besser gesagt über seine Halterin, ärgert sich unsere Leserin Jamie. Sie bittet andere Hundehalter, sich rücksichtsvoller zu verhalten:

Der unangeleinte Hund jener Frau verrichtete sein Geschäft am Freitagnachmittag vor den Augen ärgerlicher Mütter im Sandkasten, in dem Kinder spielten.

Die Besitzerin des Tieres kümmerte das nicht, sie setzte ihren Spaziergang fort.

Unsere Leserin Jamie folgte ihr, sprach sie an und forderte sie auf, den Kothaufen zu entfernen. Die Reaktion der Frau: Sie leugnete mit gespielter Entrüstung: „Mein Hund hat da nicht reingemacht!‘

Und natürlich, ärgert sich Jamie, „sah sie auch keinen Anlass, sich zu entschuldigen. Solche Menschen sollten ihren Hund lieber an jemand anderen abgeben, wenn sie für das Tier keine Verantwortung übernehmen wollen.“

Erst kürzlich ließ die Stadt Unna neue Schilder an ihren Spielplätzen aufstellen mit dem Hinweis darauf, was dort bitte unterlassen werden sollte.

„Hundekot auf Spielplätzen stellt ein Gesundheitsrisiko für Kinder dar!“

Mit bunten neuen Schildern versucht die Stadt Unna seit Anfang Juli, an die Vernunft von Hundebesitzern zu appellieren.

In einer Pressemitteilung vom 6. 7. 22 erläuterte das Rathaus sein Ansinnen wie folgt:

„Auf Spielplätzen und Grünflächen: In fast allen Städten gibt es Klagen über Hundebesitzer, die Fäkalien ihrer Tiere von öffentlichen Flächen nicht entfernen. Vor allem auf Spielplätzen ist der Kot ein Gesundheitsrisiko.

Auch in Unna sind die Hinterlassenschaften der Vierbeiner auf Spielplätzen ein Problem. Das Kinder- und Jugendbüro weist nun mit Schildern auf die Problematik hin und appelliert an die Hundebesitzer, die Verrichtung ihres Tieres auch zu beseitigen.

„Die meisten Hundebesitzer verhalten sich vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll. Sie leinen ihre Hunde an und entfernen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner.

Trotzdem sind besonders die Flächen rund um die Spielbereiche herum verschmutzt. Doch auch auf diesen Flächen spielen Kinder“,

mahnt René Bast, Leiter des Kinder- und Jugendbüros.

Mit den bunt gestalteten Schildern hofft das Kinder- und Jugendbüro, dass die Hinweise von den Hundebesitzern vernommen werden und die Spielflächen, von denen in jüngster Zeit einige neu gestaltet worden sind, sauber bleiben.

Von verstärkten Kontrollen undisziplinierter Hundehalter war in der Pressemitteilung nicht die Rede.

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