12 Unfallbrennpunkte im Kreis – die Hälfte in Unna

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Radweg entlang der Viktoriastraße zum Kreishauskreisel. (Foto Rinke)

Die Hälfte aller Unfallschwerpunkte im Kreisgebiet – also Stellen, wo es besonders oft und mit schweren Folgen kracht – liegt in der Kreisstadt. Das ist kein Ruhmesblatt für Unna.

Mit dabei ist, trotz ständiger Versuche der Entschärfungen, weiterhin der „Problemkreisel“ am Kreishaus mit seinen 5 Armen (bereits seit 2019 und mit Unterbrechungen zuvor ebenfalls schon);

außerdem sind gleich drei B1-Kreuzungen laut Kreispolizeistatistik Unfallhäufungspunkte:

  • die Kreuzung B1 / Iserlohner Straße (seit 2021)
  • die Kreuzung B1 / Ostbürener Straße (K41) – schon seit 2019; vor einigen Monaten umgebaut, man kann jetzt nicht mehr recht und links gleichzeitig abbiegen)
  • und die Kreuzung B1 / Abfahrt Feldstraße (seit 2021).
  • Weiter als Unfallbrennpunkte lokalisiert wurden die Hammer Straße / Gießerstraße in Königsborn (seit 2021)
  • und die Kreuzung Massener Straße / Mühlenstraße / Dürerstraße in der südlichen Stadtmitte (bereits seit 2019).

Der Blick der Unfallkommission des Kreises richtet sich genau auf diese Straßen, die die Kreispolizei als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat. Vier Mal im Jahr berät die Kommission, wie diese Stellen entschärft werden können. Ende Juni saßen die Verkehrs-Experten erneut zusammen und haben gemeinsam über Unfallschwerpunkte im Kreis diskutiert – und wie sie entschärft werden können.
 

Dass die Vorschläge der Unfallkommission zur Entschärfung von Unfallhäufungsstellen Wirkung zeigen, haben die Experten beim Treffen ebenfalls festgestellt. Bei 10 von 11 Örtlichkeiten haben sie anhand aktueller Unfalldaten festgestellt, dass die beschlossenen Maßnahmen wirksam waren und diese Stellen jetzt keine Unfallhäufungsstellen mehr sind.
 
Insgesamt gibt es für das Kalenderjahr 2021 zwölf Unfallhäufungsstellen (2020: elf) zu vermelden. An diesen kam es zu 51 Unfällen, bei denen insgesamt 58 Personen zu Schaden kamen. Diese verteilen sich auf die Verkehrsarten wie folgt: Pkw/Lkw (22), Motorrad (5), Fahrrad (23), Fußgänger (8).
 
Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Der Unfallkommission gehören neben der Bezirksregierung alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW mit den Straßenmeistereien und der Autobahnniederlassung sowie vom Kreis die Fachbereiche Straßenbau und Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) an. Dieser Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission.

Quelle Kreis Unna

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