Großeinsatz in Erstaufnahmeeinrichtung Massen – 4 Verletzte, 2 Festnahmen

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Die Erstaufnahmestelle EAE Massen. (Foto RB)

Ein Großaufgebot von Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei eilte am frühen Dienstagmittag (26. Juli) nach Unna-Massen. Der Grund war eine Massenschlägerei in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) des Landes.

Polizeisprecher Christian Stein bestätigte uns um 12.15 Uhr auf Nachfrage den noch laufenden Einsatz in der früheren Landesstelle. „Der Einsatz läuft seit 11.45 Uhr“, erklärte er. Es habe demnach eine „körperliche Auseinandersetzung“ mit einer noch nicht zu bennenden Zahl an Beteiligten gegeben.

Auch die Erstinformationen, wonach mehrere Personen verletzt wurden, bestätigte der Polizeisprecher.

Die Lage vor Ort ist nach Aussage Steins zunächst unter Kontrolle.

+++UPDATE 13 Uhr – Polizeisprecher Stein konkretisiert den Vorfall:

Die geschilderte Auseinandersetzung spielte sich, wie sich inzwischen herauskristallisierte, zwischen zwei männlichen Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung ab.

Der Streit ist körperlich ausgeartet„, berichtet Christian Stein.

Die Beteiligten sind 19 und 31 Jahre alt.

Eine weitere Bewohnerin der EAE (18) wurde im Handgemenge verletzt, außerdem zwei Mitarbeiterinnen des Sicherheitsdienstes, die die Kämpfenden trennen wollten.

Die beide Security-Mitarbeiterinnen begaben sich nach Auskunft des Polizeisprechers eigenständig in ärztliche Behandlung. Die verletzte Bewohnerin und der Ältere der beiden Kontrahenten wurden in Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Während die 18-Jährige mit leichten Verletzungen davonkam, erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen.

Beide Beteiligten der Schlägerei wurden von der Polizei vorläufig festgenommen.

Hintergründe waren nach derzeitigem Ermittlungsstand (Nachmittag) private Auseinandersetzungen.

1 KOMMENTAR

  1. Was diese Racker wohl zuvor in ihrer Heimat so angestellt haben? Sind es am Ende vielleicht eher „Flüchtige“ als „Flüchtlinge“? Obwohl – körperliche Ertüchtigung wird in der kommenden kalten Jahreszeit vielleicht gar nicht so verkehrt sein…

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