Maikundgebung, Rechten-Demo, Gegendemos – Vorläufige Schlussbilanz der Dortmunder Polizei

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Foto: ©A. Reichert

Die Dortmunder Polizei zieht zum Versammlungsgeschehen zum Tag der Arbeit eine vorläufige Bilanz.

  • Hinweis unserer Redaktion: Der Pressetext ist wortgetreu vom Blaulichtportal der Polizei Dortmund übernommen und wurde nicht durch eigene Recherchen vor Ort nachgeprüft.

Im Polizeibericht vom Sonntagabend heißt es dementsprechend wie folgt:

„Mit rund 2.000 Teilnehmenden verlief die Versammlung des DGB am heutigen Tag (1. Mai) störungsfrei und bunt und endete in einem Kinder- und Familienfest im Westfalenpark. Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ wurde auf der Wegstrecke in Richtung Dortmund-Dorstfeld mit einem deutlichen und lautstarken Gegenprotest begleitet.

Der Protest gegen die rechtsextremistische Versammlung blieb hingegen nicht immer friedlich. Im Bereich der Hüttemannstraße hatten Teilnehmende des Gegenprotests eine polizeiliche Absperrung durchbrochen.

Um ein weiteres Vordringen zu verhindern, mussten die Einsatzkräfte der Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Hierbei kam es auf beiden Seiten zu Verletzten. Die genaueren Umstände werden aufgearbeitet und befinden sich in der Klärung.

An der Brinkhoffstraße/Königswall errichteten etwa 20 bis 30 Teilnehmende des augenscheinlich linken Spektrums eine Sitzblockade. Polizisten umschlossen die Gruppe, an der der Aufzug der Rechtsextremisten ohne Zwischenfälle vorbeigeführt werden konnte.

Die Polizei schätzt die Teilnehmenden des Gegenprotests auf etwa 350 Personen. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Der Aufzug der Rechtsextremisten unter Beteiligung von rund 220 Personen erreichte um 15.54 Uhr die Bahnhaltstelle Dortmund-Dorstfeld. Nach einer Abschlusskundgebung wurde die Versammlung um 16.04 Uhr für beendet erklärt.

Die Dortmunder Polizei wird im Nachgang der Versammlung der Partei „Die Rechte“ skandierte Parolen auf Strafbarkeit oder mögliche Auflagenverstöße überprüfen. Auch bei den Parolen ist das paramilitärische Auftreten nach §18 VersG NRW zu bewerten.

Zeugen, die Hinweise zu skandierten Parolen geben können und insbesondere solche Parolen videografiert, bzw. aufgenommen haben, melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231/132-7441.

Um 16 Uhr startete eine weitere Versammlung unter dem Thema „Lang lebe der 1. Mai“ mit einer Auftaktkundgebung am Westpark. An dem Aufzug beteiligten sich in etwa 1.100 Personen. Seit 17.56 Uhr läuft die Abschlusskundgebung am Blücherpark, die zum jetzigen Zeitpunkt (18.30 Uhr) noch nicht beendet ist.“

Quelle: Polizei Dortmund

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