Erinnerung schwerstkranker Eltern für ihre Kinder: Junge Mutter mit Brustkrebs wirbt um Spenden für „Familienhörbuch“

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Christin S. mit ihrem Mann und ihrer kleinen

Eine schwerkranke junge Mutter, die bis vor einem Jahr in Unna lebte und hier auch aufwuchs, schrieb unsere Redaktion mit einem sehr persönlichen Anliegen an. Sie wirbt um Spenden für eine besondere Form der Erinnerung: ein „Familienhörbuch“.

Christin S. schildert ihren Wunsch wie folgt:

„Hallo, liebes Team von Rundblick Unna,

ich bin Christin, 32 Jahre alt, Mama einer zweieinhalbjährigen Tochter, und wohne mittlerweile in Schalksmühle/Lüdenscheid.
Habe aber bis vor eineinhalb Jahren 31 Jahre in Unna gelebt.

Vor zwei Jahren bin ich während der Schwangerschaft an Brustkrebs erkrankt. Seit Sommer 2020 leider auch metastasiert.

Durch Zufall bin ich auf eine wundervolle Organisation aufmerksam geworden.

Ich konnte ein professionelles Hörbuch für meine Tochter aufnehmen – Meine Lebensgeschichte. Falls ich ihr es nicht selber erzählen kann, weil ich früher als geplant gehen muss.

Ich möchte etwas zurückgeben.
Ich möchte, das auch andere schwerstkranke Mamas und Papas ihre Stimme, ihre Geschichte für ihr Kind aufnehmen können.
Es ist so viel wert! Eben unser größter Familienschatz.“

Christin hat eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. „Jeder Cent zählt“, hofft sie auf Unterstützung.

169 Teilnehmer wurden seit 2017 in das Projekt aufgenommen, 106 Hörbücher an Familien übergeben. 100 Arbeitsstunden stecken in einem Hörbuch, 5000 bis 6000 € kostet ein für Palliativpatienten kostenfreies Familienhörbuch.

HIER geht es zur Spendenkampagne

HIER gibt es Informationen zum Familienhörbuch

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