Bänke, Tischtennisplatte oder Kunstprojekte und mehr aus dem Bürgerbudget finanziert

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Manchmal sind es die kleinen Dinge, die in einem Ort etwas bewirken können. Fehlt zum Beispiel eine Bank, lässt sich diese möglicherweise aus dem städtischen Bürgerbudget finanzieren.

Nun werden aus dem Bürgerbudget mehrere Bänke finanziert, eine wetterfeste Tischtennisplatte, ein Bienenfutterautomat gekauft oder auch der Weg zwischen Siedlung Döbelner Straße und Spielplatz wird gepflastert. Darauf haben sich die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher in ihrer jüngsten Sitzung geeinigt. Schon vor dieser Zusammenkunft sind 2500 Euro aus dem Bürgerbudget in ein Kunstprojekt an der Bornekampbrücke geflossen.


Damit sind aktuell insgesamt schon über 10.000 Euro aus dem Bürgerbudget verbraucht worden, dessen Einführung der Rat der Kreisstadt Unna im vergangenen Jahr beschlossen hatte. Pro Einwohner hat die Stadt Unna 1 Euro bereitgestellt. Aus diesem Topf sollen Projekte finanziert werden, die schnell und leicht umsetzbar sind. 

„Das Bürgerbudget dient dazu, Projekte schnell und unbürokratisch umzusetzen“, erklärt Unnas Bürgermeister Dirk Wigant. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich direkt an die Stadt oder an seine Ortsvorsteherin oder seinen Ortsvorsteher wenden und einen Antrag stellen, so Wigant weiter.


Die Beträge, die für die einzelnen Wünsche ausgegeben werden, sollten so angepasst sein, dass alle Gebiete der Stadt gleichermaßen von diesem Bürgerbudget profitieren können.
Auch im Jahr 2022 wird die Stadt Unna vorbehaltlich der Zustimmung des Rates ein Bürgerbudget in gleicher Höhe auflegen.

Pressemitteilung Stadt Unna

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