FDP zog die meisten Erstwähler – Grün und Gelb punkten bei Jungen, SPD und Union bei Senioren

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Symbolbild Gelb und Grün - Quelle Pixabay

Nicht die Grünen, sondern die FDP konnte bei den Erstwählerinnern und Erstwählern der gestrigen Bundestagswahl am stärksten punkten. Das ergabe eine Wahlanalyse von Infratest dimap für die ARD.

  • Demnach schneiden die Liberalen bei den jüngsten Wahlbereichtigten mit 23 Prozent am besten ab.
  • Dicht dahinter landen mit 22 Prozent Bündnis 90/Die Grünen.
  • Die SPD gewinnt laut Infratest dimap die Gunst von 15 Prozent der Erstwähler,
  • für die CDU/CSU entschieden sich 10 Prozent.
  • Mit 8 bzw. 7 Prozent liegen LINKE und AfD schließlich dicht beieinander.

Leicht vor der FDP liegen die Grünen bei der gesamten Wählergruppe der unter 30-Jährigen. Sie überzeugten 22 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, die FDP erzielt in dieser Gruppe 20 Prozent.

Laut der entsprechenden Befragung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF erhielt die SPD bei den unter 30-Jährigen 17 Prozent, die Union 11 Prozent, LINKE und AfD je 8 Prozent.

In logischer Umkehrung schneiden Liberale wie Grüne am schlechtesten bei den Senioren über 60 Jahren ab.

Diese Gruppe votierte am stärksten für die SPD (35 Prozent) und die Union (34 Prozent), wohingegen die FDP nur 8 und die Grünen 9 Prozent erhalten.

Am unbeliebtesten ist bei den Älteren die LINKE (4 Prozent), 7 Prozent entfallen auf die AfD.

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