Aus Langeweile 50 Mal Notruf gewählt, Polizisten beleidigt und tierische Laute nachgeahmt

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Notruf - Symbolbild, Quelle Pixabay

Den beiden jungen Mädchen war schlichtweg langweilig. Daher kamen sie auf eine äußerst dumme und ärgerliche Idee.

Freitagfrüh stellten Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof zwei Jugendliche, die nachts immer wieder die Bundespolizei angewählt und eine Notlage vorgetäuscht hatten.

Zwischen 18 Uhr am Vortag und 4 Uhr am frühen Morgen waren die Beamten immer wieder von zwei weiblichen Personen telefonisch kontaktiert worden.

Bei den Anrufen beleidigten und beschimpften die Personen die Bundespolizisten, ahmten tierische Laute nach oder legten direkt wieder auf.

Bis zu 50 Mal wurde so die Telefonleitung der Bundespolizei blockiert.

Gegen 04:15 Uhr gelang es einer Bundespolizistin, die Anruferinnen in ein längeres Gespräch zu verwickeln. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Mädchen in der Nähe des Hauptbahnhofs befanden.

Mit Hilfe der Kameraüberwachung konnten die Anruferinnen identifiziert werden. Anschließend stellten Bundespolizisten die minderjährigen Mädchen und nahmen sie mit zur Wache der Bundespolizei.

Die beiden 14 und 16 Jahre alten Mädchen, beide Deutsche, seit dem gestrigen Abend die Anrufe getätigt zu haben. Die Anruflisten waren jedoch bereits gelöscht. Die Mobiltelefone der Mädchen wurden als Beweismittel sichergestellt.

Bei der 14-Jährigen aus Bochum wurde noch eine Ecstasytablette gefunden, bevor sie in die Obhut ihrer Mutter übergeben wurde. Die „hinreichend polizeibekannte“ 16-Jährige (unter anderem wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen) brachten die Bundespolizisten in die Jugendschutzstelle.

Gegen beide strafmündigen Mädchen wurde ein Strafverfahren wegen Missbrauch von Notrufen und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Quelle: Bundespolizei DO

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