Coronafälle an jetzt 32 Schulen – Kreis listet nun auch Quarantänen auf

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Symboldbild Corona - Archiv / c/o Rinke

Die Zahl lokalisierter Positiv-Coronafälle wächst weiter an, speziell auch die an Schulen.

„Mittlerweile gibt es an 32 Schulen im Kreisgebiet Coronafälle – zehn mehr als noch am Dienstag. 47 Corona-Infektionen sind dort insgesamt bekannt geworden, 22 mehr als noch am Dienstag.“ Auch vier Kitas sind betroffen, zwei in Kamen, zwei in Holzwickede. Dort hat es je Kita einen Fall gegeben. Insgesamt 158 Personen müssen in Quarantäne.

Die 32 Schulen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

  • Bergkamen (5 Schulen, 6 Fälle, 27 Quarantänen)
  • Bönen (1 Schule, 1 Fall, 17 Quarantänen)
  • Holzwickede (2 Schulen, 4 Fälle, 4 Quarantänen)
  • Kamen (2 Schulen, 4 Fälle, 34 Quarantänen)
  • Lünen (11 Schulen, 18 Fälle, 80 Quarantänen)
  • Schwerte (1 Schule, 2 Fälle, 4 Quarantänen)
  • Selm (1 Schule, 1 Fall, 8 Quarantänen)
  • Unna (6 Schulen, 9 Fälle, 28 Quarantänen)
  • Werne (3 Schulen, 3 Fälle, 17 Fälle)

Dies teilt der Kreis heute (26. August) in seinem täglichen Corona-Update mit und geht über seine bisherigen sparsamen Informationen hinaus. Nun wird auch die Zahl der Quarantäneverfügungen bekannt gegeben.

„Insgesamt befinden sich im Kreis Unna 858 enge Kontaktpersonen derzeit in Quarantäne.“

Gleichbleibend ist die Zahl der klinischen Fälle, also der schweren Verläufe – sie liegt bei 10.

Die Inzidenz und die täglich gemeldeten Neupositivfälle steigt zugleich weiter: Heute sind der Gesundheitsbehörde 89 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der aktuell als infiziert geltenden Personen steigt damit auf 576.

Inzidenz

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt laut Robert Koch-Institut bei 84,3 (Stand: 26. August 2021). Es gilt bekanntlich eine neue Coronaschutzverordnung, die nicht mehr zwischen Inzidenzstufen unterscheidet. Relevant ist nur noch eine Inzidenz ab 35 für weitere Maßnahmen.

Umgang mit Quarantäne:

Der Kreis Unna hält sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Das Quarantäneende wird folgendermaßen bestimmt: Der erste volle Tag der Quarantäne ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall. Ab diesem wird bis einschließlich zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt durchgezählt, sodass sich in der Summe eine Quarantänedauer von 14 vollen Tagen ergibt. Ein negatives Testergebnis führt nicht zur Verkürzung der Quarantäne.

An Schulen

Wird ein Schüler oder eine Schülerin oder eine Lehrkraft positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses für alle engen Kontaktpersonen Quarantänen aus. Berücksichtigt wird dabei immer die individuelle Situation in der Klasse. Es kann also sein, dass nur einzelne Schüler in Quarantäne müssen, es kann aber auch sein, dass die ganze Klasse betroffen ist. Alle engen Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und werden getestet.

An Kitas

Wird ein Kindergartenkind oder eine Erzieherin / ein Erzieher in der Einrichtung positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses Quarantänen aus. Darüber hinaus wird im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung auch geprüft, welche weiteren Kontaktpersonen es gibt. Da an Kitas in den Gruppe die Kinder keine Masken tragen und auch davon ausgegangen wird, dass Abstände nicht eingehalten werden können, sind in der Regel ganze Gruppen betroffen.

Quelle: Kreis Unna.de

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