Radmarkierung Eselsbrücke: Kinderkunst soll für Sicherheit sorgen

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Die neue Radwegmarkierung am Fuße der Eselsbrücke im Unnaer Bornekamp sorgte seit ihrer Auftragung für hitzige Diskussionen.

„Eine Frage der Zeit, bis es dort richtig böse knallt“, befürchteten und befürchten viele Beobachter und Diskutanten in den sozialen Netzwerken.

Die neue Radmarkierung an der Ab-/Auffahrt der Eselsbrücke quert die Fahrbahn der Bornekampstraße direkt gegenüber dem Eingang zum Bornekampbad. (Foto S. Rinke / RB)

Eine Aktion von Kindern soll jetzt für mehr Sicherheit sorgen. Die Unnaer Grünen stellen eine von der Grünen Ortsvorsteherin Ines Nieders-Mollik initiierte Kunstaktion vor:

„Damit es am Fuß der Eselsbrücke nicht zu Unfällen zwischen Radfahrern und Fußgängern kommt, haben sich die Ortsvorsteherin von Unna-Mitte, Ines Nieders-Mollik, und die Kunstforderer eine Aktion mit Kindern für die letzten Ferientage ausgedacht.

Holzfiguren von spielenden Kindern werden buntgemalt und am Zaun vom Bornekampbad angebracht.

Neben den üblichen Verkehrschildern soll durch diese Kunstwerke noch einmal darauf hingewiesen werden, dass hier spielende Kinder aus der Grundschule und Schwimmbadbesucher den Weg queren können.

Frau Nieders-Mollik freut sich, dass vor Ort ganz unkompliziert ein Gespräch mit Polizei, Ordnungsamt und der Künstlergruppe stattgefunden hat und sich die Ortsvorsteher sofort einig waren, dass hier das Bürgerbudget auf alle Fälle bestens eingesetzt wird.

Das Bürgerbudget ist in den letzten Haushalt eingestellt worden für besondere Aktionen mit je 1 € pro Bürger der Stadt Unna, aufgerundet auf 60.000 €. 

Bürger, die noch Ideen haben, wo in ihrem Stadtteil Bedarf besteht, etwas für die Allgemeinheit einzurichten, können sich an ihre OrtsvorsteherInnen wenden.

Alles, was nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehört, darf darüber finanziert werden. Ende September findet das nächste Treffen der OrtsvorsteherInnen statt, bei dem die Vorschläge besprochen werden.“

Zugleich kritisiert Anwohner Volker Viebahn zum wiederholten Mal das Ordnungsamt.

„Da bemühen sich gerade Kinder mit einer Malaktion zur Sicherheit an der Eselsbrücke. Ein paar Meter weiter fahren die Radfahrer über den neu asphaltieren Bürgersteig, ud die Autofahrer parken kreuz und quer, am Freibad und weiter südlich.

Ein Wagenmit K-Kennzeichen steht noch mit dem Heck auf der Bornekampstr. ,um sich eine Parklücke Freibad/Ecke Zufahrt Parkweg zu quetschen. Auch in Köln müsste man Straßenschilder lesen können.

Zudem ist heute noch Markt.

Vermissen tut man nur das Ordnungsamt bei der Kontrolle desruhenden Verkehrs. Es regnet Brei und das Ordnungsamt hat keinen Löffel.“

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