10 Verletzte nach chemischer Reaktion in Iserlohner Betrieb

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Symbolbild Feuer, Feuerwehr - Quelle RB

UPDATE Samstag, 6.55 Uhr – die Warnung wurde durch die Feuerwehr Iserlohn aufgehoben.

ABC-Alarm in Iserlohn.

Polizei und Feuerwehr mussten am Freitag gegen 17.30 Uhr, zum Echelnteichweg ausrücken. Grund waren Angaben zu verdächtigen Gerüchen im Bereich eines metallverarbeitenden Betriebes.

Aus noch unbekannten Gründen kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer chemischen Reaktion von Stoffen. Dabei wurde Chlorgas freigesetzt, berichtete gegen 23.10 Uhr die Polizei des Märkischen Kreises.

Nach jetzigem Stand erlitten 10 Mitarbeiter der Firma leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr Iserlohn war mit starken Kräften vor Ort. Die Warn-App NINA wurde ausgelöst.

Die Polizei regelte den Verkehr und unterstützte die Feuerwehr und das Ordnungsamt der Stadt Iserlohn bei der Räumung potentiell gefährdeter Bereiche. Vertreter des Amtes für Arbeitsschutz und der Bezirksregierung Arnsberg erschienen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zu Ursache und Hergang aufgenommen.

Der Einsatz dauerte am späten Abend noch an.

Die Feuerwehr Iserlohn teilte in den sozialen Medien mit:

„ACHTUNG! 🚨 Aktueller Gefahrstoffeinsatz un Iserlohn. ABC-Alarm wurde ausgerufen.“

Schadstoffe in einer metallverarbeitenden Firma im Echelnteichweg waren demnach ausgetreten. Salzsäure soll mit Chromschlamm in Kontakt gekommen sein und sich dadurch giftiges Chlorgas gebildet haben.

Eine Erstwarnung von 22 Uhr für die Iserlohner Heide wurde am späten Abend auf Sümmern ausgeweitet, die Sirenen wurden ausgelöst.

Es galt für alle genannten Gebiete, dass geschlossene Räume aufgesucht und Fenster und Türen geschlossen werden sollten:

  • Iserlohner Heide
  • Hombruch
  • Griesenbrauck
  • Sümmern.

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