Mit Pflege des Sohnes (19) völlig überfordert – Unnaer Familie verzweifelt: „Wir schaffen es nicht mehr – körperlich und seelisch“

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Symbolbild / Pixabay

„Wir schaffen es einfach nicht mehr.“

Mit einem Hilferuf wendet sich eine Leserin aus Unna an uns. Es geht um ihren pflegebedürftigen Sohn.

Sandra K. schildert ihre Situation:

„Wir sind eine vierköpfige Familie und dringend auf der Suche nach einer geschlossenen Wohneinrichtung für unseren 19-jährigen Sohn. Er hat eine schwere körperliche und geistige Beeinträchtigung. Wir stehen auf mehreren Wartelisten, aber leider ist kein Erfolg in Sicht.

Wir sind mit unseren Kräften komplett am Ende und stehen so ziemlich alleine da.

Unser Sohn ist 19 Jahre alt, auf dem geistigen Stand eines 9-12 Monate alten Kleinkindes. Er braucht rundum Pflege, das komplette Programm von A-Z.

Er reagiert, wenn ihm etwas nicht passt, ziemlich aggressiv auf jede Person, die er vor sich hat. Er bekommt Medikamente deswegen. Er zerstört alles, was er in die Finger bekommen kann, deshalb ist sein Zimmer ziemlich leer.

Dazu kommt noch, dass er eigenwillige Schlaf- und Wachzeiten hat. Entweder bleibt er bis ca. 3 Uhr morgens wach und steht relativ früh wieder auf, gegen 6 bis 7 Uhr, oder er geht schon nachmittags gegen 16-17 Uhr schlafen und steht dann natürlich auch relativ früh wieder auf. Auch dagegen bekommt er Medikamente.“

Die Unnaerin schließt: „Wir bräuchten wirklich sehr dringend Hilfe. Wir schaffen es leider körperlich und seelisch nicht mehr.“

Hilfeangebote und Rat jedweder Art bitte per Mail an Flocky012001@googlemail.com.

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