MK: Schreie führen zu schwerer Gewalttat – Opfer stirbt

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Symbolbild - Quelle Pixabay

Die Kreispolizei des Märkischen Kreises bekommt es erneut mit einem wahrscheinlichen Gewaltverbrechen zu tun.

Polizeibeamte wurden Freitagvormittag, 9.54 Uhr, zu einem Mehrfamilienhaus in Lüdenscheid gerufen (Worthstraße). Anwohner meldeten dort einen Randalierer.

Beim Eintreffen hörten die Beamten Schreie aus einer der Wohnungen.

Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt, indem sie die Tür eintraten. In der Wohnung trafen sie den Wohnungsinhaber (31) und einen 54-jährigen Lüdenscheider an.

Der 54-Jährige wies schwere Verletzungen auf. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn ins Klinikum Hellersen. Dort verstarb er am Samstag.

Polizeibeamte nahmen den mutmaßlichen Täter fest.

Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Obduktion des Leichnams ergab am Montag, dass eine Hirnblutung todesursächlich war. Die Ermittlungen zum Tathergang, den Hintergründen und einer möglichen Motivlage dauern an.

Die Tatortaufnahme wurde durch die kriminaltechnische Untersuchungsstelle des Polizeipräsidiums Hagen unterstützt.

Quelle: Kreispolizei Märkischer Kreis

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