Sattelzug kippt auf A45 um – 20 Anzeigen gegen Handy-Gaffer

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Ein unerträgliches und gefährliches Phänomen: Gaffer bei schweren Unfällen. (Foto: Polizei NRW)

Rund zwei Dutzend Handy-Gaffer fingen sich Anzeigen ein.

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 45 bei Hagen ist am Montag (26.7.) ein Sattelzug umgekippt. In der Folge kollidierten auf der Gegenfahrbahn zwei Fahrzeuge miteinander. Es kam zu mehrstündigen Sperrungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 20-Jähriger aus Altheim mit seinem Sattelzug gegen 6.25 Uhr in Richtung Dortmund unterwegs. In Bereich einer Baustelle – vor der Anschlussstelle Hagen-Süd – geriet das Gespann aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts, kollidierte mit der angrenzenden Betonschutzwand und kippte auf die linke Seite.

Mehrere Getränkedosen, die der Sattelzug geladen hatte, fielen auf die Fahrbahn. Ein auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Frankfurt fahrender 58-jähriger Dortmunder wollte ausweichen und lenkte seinen Audi nach rechts. Auf dem rechten Fahrstreifen prallte dieser daraufhin gegen den Lkw eines 58-Jährigen aus Werlte.

Der 20-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt.

Die Fahrbahn in Richtung Dortmund wurde während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord abgeleitet. In Richtung Frankfurt lief dieser zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbei. Gegen 14.05 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 80.000 Euro.

Zudem fertigten die Beamtinnen und Beamten rund 20 Ordnungswidrigkeiten gegen mutmaßliche Gaffer, die während der Fahrt ihr Handy nutzten.

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