Tafel Unna sucht dringend Helfer – Eine Ausgabe muss 3 Wochen schließen

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Lebensmittel für Bedürftige / Archivbild RB

Es gibt nicht mehr genügend helfende Hände. Die Tafel Kreis Unna bittet dringend um ehrenamtliche Unterstützung.

Ihr fehlen so viele Helfer, dass sie die Ausgabestelle in Bergkamen bereits für 3 Wochen schließen muss.

In einem akuten Hilferuf vom heutigen Donnerstag, 22. Juli, teilt der Tafel e.V. mit:

„Seit über 16 Jahren fußt die Arbeit der Unnaer Tafel auf dem ehrenamtlichen Engagement hilfsbereiter Bürger und Bürgerinninnen.

• Leider fehlen uns zunehmend diese ehrenamtlichen Kräfte, die unsere Waren sortieren und in der Lage sind, mit unseren Fahrzeugen unsere Spender anzufahren.

• Zusätzlich gestaltet sich die Suche und Vermittlung von neuen, aktiven Kräften durch das Jobcenter sehr schwierig, so dass die Zahl der eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer mehr schrumpft.

• So kommt es, dass wir die Ausgabestelle Bergkamen für drei Wochen schließen müssen:

Auch hier sind wir unterbesetzt, und das große Engagement der Ehrenamtler reicht auf Dauer nicht aus und führt zu Überbelastungen.

Die meisten unser Kolleginnen und Kollegen sind geimpft, die Tafel testet selbst, wir haben alle coronabezogenen Schutzmaßnahmen deutlich übererfüllt. Hieran sollte ein Interesse an ehrenamtlichem Engagement nicht scheitern!

Hier also der Hilferuf der Tafel an alle Bürger/innen des Kreises Unna:

Wenn Sie Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement bei der Tafel haben, und sei es auch nur für zwei Stunden wöchentlich: Bitte melden Sie sich telefonisch bei unserer Zentrale – 02303 777 639!“

1 KOMMENTAR

  1. Wer solche eine Diskriminierung gut findet, oder unterstützt, macht sich genauso schuldig. Diskriminierung ist niemals richtig.Die Menschen die eine Impfung für sich ablehnen, haben ihre Gründe dafür. Und diese sollte man auch akzeptieren und respektieren. Ein Test gewährt genauso gut die Sicherheit der „Ehrenamtlichen“, sogar noch besser. Denn bekanntlicherweise können Geimpfte andere infizieren und auch selber erkranken. Wenn die „Ehrenamtlichen“ so viel Schiss haben, sollten Sie besser zu Hause bleiben. Es finden sich sicherlich noch Menschen, die aus christlicher Nächstenliebe diesen Dienst verrichten.

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