„Wer nach Dortmund anreist, muss damit rechnen, dass der ,Ausflug´ ein schnelles Ende hat“

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Archivbild der Kontrolle Mitte Januar auf dem Ring - die Polizei leitete den Verkehr am Westentor vom Wall ab. (Foto Polizei Dortmund)

„Wer nach Dortmund anreist, muss mit uns rechnen – und damit, dass der „Ausflug“ ein schnelles Ende hat.“

Klartext von der Großstadtpolizei, die „in ihrem „konsequenten Kampf gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene nicht nachlässt“.

Rund um den Innenstadtwall, am Hafen, am Phoenix-See und auf Phoenix-West wurden Freitag- und Samstagnacht (Nächte auf den 12. und 13. Juni) zusammen rund 300 Fahrzeuge und fast 500 Personen kontrolliert.

„In beiden Nächten erreichten die Polizei über die 110 wieder mehrere Beschwerden vor allem über die von der Szene ausgehende Lärmbelästigung“, heißt es in der Einsatzzusammenfassung vom Sonntagmittag. „Eine Bestärkung für die Einsatzkräfte. Diese hielten wie in den vergangenen Wochen und Monaten an ihren Sperrkonzepten sowie an hohem Präsenz- und Kontrolldruck fest.“

Gegen 2.30 Uhr sammelten sich Samstagfrüh zunehmend Szene-Angehörige rund um den Wallring an und fielen, so die Polizei, „durch laute Musik sowie starkes Beschleunigen auf“.

Die Folge: Eine Kontrollstelle am Ostwall, in deren Folge sich der Bereich gegen 3.30 Uhr geleert hatte.

Gesamtbilanz des Wochenendes: rund 60 Ordnungswidrigkeitenanzeigen – u. a. wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis und diverser Verkehrsverstöße -, 16 Verwarngelder, ein Verdacht auf Urkundenfälschung (gefälschter Führerschein einer 24-jährigen Dortmunderin), eine Fahrt unter Drogen. 

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