#stehauf – Kreis-CDU zeigt Solidarität in Synagoge in Massen: „Ursachen des Hasses klar benennen“

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V. li. Olaf Lauschner (Kreisvorstandsmitglied, Fröndenberg), Alexandra Khariakova (Vorsitzende Jüdische Gemeinde "haKochaw", Unna), Wolfgang Barrenbrügge (Kreisschatzmeister, Unna), Annika Brauksiepe (Stellv. Kreisvorsitzende, Werne), Helge Meiritz (Kreisschriftführer, Bönen) und Marco Morten Pufke (Kreisvorsitzender, Bergkamen). Foto: CDU Kreis Unna

Der CDU-Kreisverband Unna hat sich am bundesweiten Aktionstag #stehauf gegen Antisemitismus beteiligt. Und der Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke fordert: Es müsse klar benannt werden, woher dieser Hass vermehrt kommt.

Hier die Pressemitteilung dazu.

„Antisemitismus ist in Deutschland traurige Realität – das wurde uns in den letzten Tagen und Wochen deutlich vor Augen geführt. Deutsche jüdischen Glaubens und bei uns lebende Bürgerinnen und Bürger Israels werden beleidigt und bedroht, angefeindet und angegriffen. Auf der Straße und im Netz erleben sie Hass und Hetze.

Vor diesem Hintergrund rief die CDU Deutschlands am 27. Mai 2021 zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus auf. Unter dem Hashtag #stehauf zeigten Menschen in den sozialen Medien Flagge gegen Antisemitismus und konnten ihre Verbundenheit mit Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens demonstrieren.

Um ebenfalls ein Zeichen zu setzen, besuchte eine Delegation des CDU-Kreisvorstandes die Jüdische Gemeinde «haKochaw» in Unna-Massen.

„Wir freuen uns sehr über den Besuch und die Unterstützung der CDU gerade in diesen Tagen“, so die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Alexandra Khariakova.

Den Christdemokraten ging es um eine klare Solidaritätsbekundung gegenüber der jüdischen Gemeinde, aber auch darum, ein deutliches Signal zu senden: Bis hierher und nicht weiter. Man stehe auf gegen Antisemitismus, egal von welcher Seite:

„Dass der Nahost-Konflikt instrumentalisiert wird, um offen Hass auf Juden zu verbreiten und dass dieser Hass vermehrt von muslimischen Zuwanderern ausgeht, muss man klar benennen. Das darf nicht aus falsch verstandener Toleranz unter den Teppich gekehrt werden“,

erklärt Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna.

Die Bilder von antiisraelischen und antisemitischen Kundgebungen in Gelsenkirchen und anderen Orten seien unerträglich.

Jüdische Gemeinde und Christdemokraten sind erleichtert, dass es derartige Bilder aus dem Kreis Unna nicht gibt. „Und nicht geben wird. Dafür werden wir eintreten“, betont Pufke.

Er begrüßt ausdrücklich, dass die Jüdische Gemeinde aktiv den Austausch mit Muslimen sucht. Insbesondere Jugendliche sollen in Workshops und bei gemeinsamen Aktivitäten die Möglichkeit haben, sich intensiv mit der Religion und Überzeugung anderer Gleichaltriger auseinanderzusetzen.

„Das Ziel ist beiderseitige Akzeptanz“, erläutert der CDU-Kreisvorsitzende. „Denn Hass und Antisemitismus richten sich immer gegen Menschen, aber auch gegen unsere gemeinsamen Werte, unsere Demokratie und unsere Freiheit, die es zu verteidigen gilt“, so Pufke abschließend.

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