SPD Unna fordert Erweiterung des Ferienspaßes in Sommer- und Herbstferien

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Die Nase ins Buch stecken - das sollen die nordrhein-westfälischen Schüler in den Sommerferien höchstens freiwillig tun. (Symbolbild Pixabay)

Eine Erweiterung des städtischen Ferienspaßes für Kinder und Jugendliche in den Sommer- und Herbstferien fordert die SPD-Fraktion Unna mit Blick auf die aktuelle Situation.

„Das Angebot soll eine attraktive und ausgeglichene Mischung aus Erlebnis- und Abenteuerfreizeit sowie Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten unter den jeweils aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen darstellen“, heißt es in einem aktuellen Antrag der Genossen.

„Ferienaktivitäten haben gerade wegen der Corona-Pandemie eine besondere Bedeutung. Hier werden soziale Orte geschaffen, die eine zentrale Rolle im Sozialisationsprozess junger Menschen spielen“, begründet Sonja Slabon, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, den Vorstoß.

Während der vergangenen Monate habe es diese Möglichkeiten aufgrund geschlossener Schulen und Betreuungseinrichtungen nur sehr eingeschränkt gegeben. Auch in den Urlaub zu fahren werde vielen Familien wohl nicht möglich sein.

„Wir brauchen in diesem Jahr ein städtisches Ferienprogramm, das über die bisherigen Angebote hinausgeht – sowohl im Umfang als auch inhaltlich“, soSonja Slabon. Denn:  „Zum einen sind zurzeit Gruppenaktivitäten nur mit einer begrenzten Teilnehmerzahl möglich. Zum anderen sollte es auch darum gehen, entstandene Bildungslücken  zu schließen – möglichst verbunden mit Sport und Spiel.“

Die SPD-Fraktion regt an, die Ausweitung des „Ferienspaßes“ durch die Einbeziehung heimischer Künstlerinnen und Künstler sowie anderer Akteure der freien Szene zu ermöglichen, um auch an dieser Stelle  Perspektiven für Solo-Selbstständige schaffen zu können, die in ganz besonderer Weise von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind.

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