Kein Regelunterricht auch nach den Ferien

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Digitale Geräte im Unterricht - Symbolfoto, Foto: ©A. Reichert

Distanzunterricht? Präsenzunterricht? Oder ein Mix aus beidem, wie im Moment?

Am Vorabend des letzten Schultages vor den Osterferien in NRW (25. 3.) hat das Schulministerium bekannt gegeben, wie es nach den Ferien – voraussichtlich – mit dem Unterricht weitergehen soll.

In der neuen Schulmail vom 25. 3. 21 heißt es:

Aufgrund des derzeit absehbaren Infektionsgeschehens wird es nach den Osterferien keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht in den Schulen geben.

Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb bis einschließlich zum 23. April 2021 daher unter den bisherigen Beschränkungen stattfinden (Präsenzunterricht im Wechsel mit Homeschooling).

Über etwaige Sondermaßnahmen einzelner kreisfreier Städte und Kreise wird bei entsprechender Antragstellung im gegebenen Verfahren entschieden und informiert.

Die entsprechenden aktuellen Allgemeinverfügungen der kreisfreien Städte Hagen und Wuppertal sowie der Kreise Düren, Märkischer Kreis, Oberbergischer Kreis und Siegen-Wittgenstein sind hinsichtlich aller schulbezogenen Regelungen zeitlich bis zum Beginn der Osterferien befristet. (Dort sind die Schulen geschlossen.)

Die Landesregierung wird hierzu das Infektionsgeschehen weiterhin intensiv beobachten, ebenso könnten weitere Beschlussfassungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, die für den 12. April 2021 zu erwarten sind, dann Berücksichtigung finden.

Zudem werden wir noch in den Osterferien Gespräche mit den zahlreichen am Schulleben beteiligten Verbänden – mit Vertreterinnen und Vertretern der Lehrerverbände, der Schulleitungsvereinigungen, der Elternverbände, der Schulpsychologie, der Kommunalen Spitzenverbände, der Schulen in freier Trägerschaft und der LandesschülerInnenvertretung sowie der Schulaufsicht – führen.

Die Ergebnisse dieser Gespräche werden dann ebenso für den weiteren Schulbetrieb Berücksichtigung finden.

Abiturvorbereitungen

Wie im Erlass vom 7. Dezember 2020 angekündigt, beginnt am ersten Tag nach den Osterferien für die Abiturientinnen und Abiturienten der Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs die gezielte Abiturvorbereitung in den Abiturprüfungsfächern. Der Unterricht in den übrigen Fächern entfällt für diese Schülerinnen und Schüler bzw. Studierenden.

Testungen Lehrerinnen und Lehrer

Das bisherige Testangebot für alle Lehrkräfte und das gesamte Personal an Schulen in Form von zwei Schnelltests bei niedergelassenen Ärztinnen oder Ärzten wird unmittelbar nach den Osterferien durch die Bereitstellung von zwei Selbsttests pro Woche abgelöst. Die Selbsttests werden zusammen mit den Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler an die Schulen geliefert.

Testungen Schülerinnen und Schüler

Mit dem Versand von 1,8 Millionen Selbsttests an alle weiterführenden Schulen wurde in der vergangenen Woche das Angebot gemacht, dass alle Schülerinnen und Schüler dieser Schulen noch vor den Osterferien einen Selbsttest durchführen können.

Damit erfolgte der Einstieg in eine Teststrategie, die nach den Osterferien ausgebaut werden soll. Weitere 1,5 Millionen Selbsttests werden den Schulen in diesen Tagen und bis zum Ende dieser Woche zugesandt.

Das Ziel der Landesregierung ist es, das Angebot für alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen bereits für die Woche nach den Osterferien auf zwei Testungen zu erweitern.

Zudem ist die Landesregierung bestrebt, den Schülerinnen und Schülern der Primarstufe (Grundund Förderschulen) schnellstmöglich ein alters- und kindgerechtes Testangebot machen zu können. Hierbei ist die Verfügbarkeit passgenauer Testmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Weitere Informationen

Alle weiteren Informationen, die sich aus dem Infektionsgeschehen und hieraus folgenden Entscheidungen ergeben und die uns rechtzeitig für den Schulstart nach den Osterferien zur Verfügung stehen, werden frühestmöglich übermittelt. Dies betrifft vor allem weitergehende und präzisierende Informationen zum Schulbetrieb nach den Osterferien sowie zusätzliche Informationen zur Ausweitung der Testungen in den nordrhein-westfälischen Schulen.

5 KOMMENTARE

  1. Ich denke es reicht zwischenzeitlich.
    Nach einem Jahr gibt es immer noch keine Konzepte.
    Milliarden werden derzeit raus geworfen. Nicht nur an Unternehmen sondern auch (durch Unfähigkeit der Regierung und Verwaltungen) an Terrororganisationen.
    Bildung, Wohlergehen unserer Kinder und somit unserer Zukunft, Ausstattung der Schulen sowohl im Kommunikationsbereich als auch in der Ausstattung der Klassenräume scheint nebensächlich.
    Politik einer Herbergsmutter die sich heute Schulministerin NRW nennen darf zusammen mit dem „Möchtegernnapoleon“ führen zwischenzeitlich täglich zu Irritationen die weder Eltern, Lehrer noch sonstige von dem Unterrichtsablauf Beteiligten nachvollziehbar sind.
    Es gab mal Zeiten da hatten solche Versager zumindest den Hintern in der Hose ihr Unvermögen einzugestehen und in der Versenkung zu verschwinden.

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