Das Warten der Fitness-Hungrigen – Ab 22. 3. mit Schnelltest ins Studio?

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Beispielbild: Abgeflatterte Fitnessgeräte zwecks Abstandsgebots - hier im Fitnessstudio Check In Unna. (Archivbild RB)

„Wann können wir endlich wieder trainieren und Gewichte stemmen?“

Sehnsüchtig warten Zig-Tausende in Deutschland und natürlich auch bei uns im Kreis Unna auf die Wiedereröffnung der Fitnessstudios. Als schon vom „Teil-Lockdown“ betroffen, mussten die Betreiber bereits zum 2. November 2020 ihre Türen schließen.

HIER berichteten wir.

Dies sollte, so versprach NRW-Ministerpräsident Armin Laschet damals öffentlich vor der Presse, ausdrücklich nach 4 Wochen ausgestanden sein. Über eine Verlängerung über den 30. November hinaus brauche man überhaupt nicht zu diskutieren.

Statt dessen wurden aus 4 Wochen bereits viereinhalb Monate.

Noch immer ist in NRW kein „kontaktfreier Sport in Innenräumen“ erlaubt, erst frühestens ab dem 22. März dürfen die Studios wieder für fitnesshungrige Kundschaft öffnen.

Fitnesstudio in Unna – Archivbild RB

Wenn denn bis dahin

  • der landesweite Inzidenzwert für Neuinfektionen weiter unter 100 bleibt – er nähert sich seit einigen Tagen bereits der 80 an.
  • Sowie: wenn jeder Studiokunde sich vorher beim Betreiber anmeldet und vor Trainingsstart einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorlegt.
Grafik der Öffnungsschritte – Quelle Bundesregierung

Angesichts des schleppenden Ausbaus der Schnelltest-Stellen (im Kreis Unna mit seinen 10 Kommunen gibt es bis zum heutigen Tag erst 9) könnte dies für Fitnesswillige und für die Studioinhaber noch zur Herausforderung werden.

Im benachbarten Bundesland Hessen durften die Studios bereits am Montag (8. März) wieder den Betrieb aufnehmen – allerdings gelten laut der hessischen Coronaschutzverordnung sehr strenge Vorlagen getreu den Vorgaben für den Einzelhandel:

So muss sich wie beim Einkaufen auch jeder Sportler und jede Sportlerin nach dem Prinzip „Click and Meet“ vorab einen festen Trainingszeitraum buchen, natürlich seine Kontaktdaten hinterlegen, und pro 40 qm Trainingsfläche ist nur eine Person im Studio zulässig.

Lesen Sie dazu bei Interesse auch:

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Fitnessbranche verurteilt Coronabeschlüsse als contraproduktiv

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