Keine TÜV-Plakette, aber Küchenpapier als Dichtung – und dazu dröhnend laut

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Foto: ©A. Reichert

Aus der Rubrik: Kann man machen – sollte man aber nicht…

Ein dröhnend lauter Auspuff und eine im Januar 2021 abgelaufene Prüfplakette fielen einem Streifenteam der Polizei am Samstagvormittag im Dortmunder Norden an einem vorausfahrenden Honda Civic auf. Bei einer ersten Kontrolle erkannte die Polizei über die abgelaufene Prüfplakette hinaus auch technische Mängel.

Den Gesamteindruck repräsentierte im Motorraum der leere Flüssigkeitsbehälter der Servolenkung: Küchenpapier sollte das Gefäß abdichten – denn hier fehlte der Deckel.

Die Fahrt endete schließlich bei einem Gutachter.

Für Veränderungen am Fahrwerk und nicht serienmäßige Reifen und Räder konnte die 30-jährige Autofahrerin während der Kontrolle keine vollständigen Nachweise vorlegen. Den Fahrzeugschein hatte sie nicht dabei.

Die an dem Honda befestigten Kfz-Kennzeichen waren ursprünglich auf einen Renault zugelassen, wie eine Datenbankabfrage ergab (ein Klebestreifen fixierte die HU-Plakette auf dem hinteren Kennzeichen). Weiteres Abfrageergebnis: Für den Honda Civic liegt eine amtliche Betriebsuntersagung vor.

Die Polizei stellte die Kfz-Kennzeichen sicher und ermittelt nun wegen des Tatverdachts auf Urkundenfälschung. Weiterfahren durfte die 30-Jährige mit dem Pkw logischerweise nicht…

Quelle: Polizei Dortmund

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