„Freiheitsfahrer auf Aufklärungsfahrt zu Merkels Grundgesetz“ – Rechte und Linke geraten in DO aneinander

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Symbolbild, Quelle Pixabay

Auch in dieser Woche haben Kritiker der Coronamaßnahmen wieder in mehreren Städten ihren Unmut auf der Straße kundgetan.

Am Mittwochabend, 10. März, fand im Märkischen Kreis ein Demonstrationszug der sog. Freiheitsfahrer mit dem Thema „#IchLasseMichNichtImpfen – Aufklärungsfahrt zu Merkels Grundgesetz“ statt. Die Versammlung verlief laut Bilanz der Polizei ohne besondere Vorkomnisse.

In der Spitze zählte sie 28 Fahrzeuge, die im Autokorso durch Iserlohn, Letmathe und Hemer fuhren. Hierbei kam es zu geringfügigen demonstrationsbedingten Verkehrsstörungen.

Start- und Endpunkt der Versammlung war der Hemberg-Parkplatz in Iserlohn. Die Versammlung begann gegen 18 Uhr und endete gegen 21.45 Uhr.

„Gegendemonstrationen haben nicht stattgefunden“, bilanziert die MK-Polizei. Neben Beamtinnen und Beamten der Polizei Märkischer Kreis begleiteten auch Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Iserlohn den Einsatz.

Streit zwischen Rechten und Linken beim Autokorso in Dortmund:

Auch in Dortmund kam es wieder zu einer Kundgebung in Form eines Autokorsos, die aufgrund starker Polizeipräsenz weitgehend störungsfrei verlief, wie die Polizei bilanziert:

„Mit etwa 30-minütiger Verspätung fand am heutigen Abend (9. März) eine Versammlung sogenannter Impfgegner in Form eines Autokorsos auf Dortmunder Stadtgebiet statt. Von den rund 70 angemeldeten Fahrzeugen nahmen 46 teil.

Im Vorfeld der Versammlung kam es im Bereich der Rheinischen Straße/Dorstfelder Allee zu einem Streit zwischen Personen, die dem rechten und linken Spektrum zuzuordnen sind. Ersten Erkenntnissen zufolge griff ein Rechtsextremist gegen 18.30 Uhr an den Lenker eines Fahrradfahrers.

Ein Autofahrer hielt daraufhin sein Fahrzeug an und eilte dem Radfahrer zu Hilfe. In Rahmen der dann folgenden verbalen Auseinandersetzung holte ein der rechten Szene zuzuordnender Mann ein Pfefferspray hervor und drohte dessen Einsatz an. Polizeibeamte nahmen den Störer sowie dessen Begleiter in Gewahrsam.

Die Einsatzkräfte fertigen eine Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Nötigung.

Aufgrund der starken Polizeipräsenz kam es zu keinen weiteren Störaktionen oder gefährlichen Situationen für alle Beteiligten.“

1 KOMMENTAR

  1. Also der eine böse Nazi griff dem guten linken Fahrradfahrer an den Lenker. Und der andere böse Nazi „drohte“ damit, Pfefferspray einzusetzen.

    „Die Einsatzkräfte fertigen eine Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Nötigung.“

    Die Polizei in Dortmund ist so toll und sorgt so toll für Ordnung und Sicherheit. Was für ein Quark in diesem Land.

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