Porschefahrer bleibt auf A2 stecken: Geld reichte nur für 2 Winterreifen

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Symbolbild, Quelle Pixabay

Zwei Winterreifen mussten reichen. Mehr Geld war nicht vorhanden. Dumm, wenn dann ausgerechnet ein heftiger Wintereinbruch übers Land zieht und man/n den teuren Sportwagen in dieser Nacht nicht vorsorglich zu Hause in der Garage lässt…

Langer Rede, kurzer Sinn – in der schnee- und eisregenreichen Nacht zu Sonntag (7. Februar) blieb auf der Autobahn A2 bei Hamm ein Porsche stecken. Der Fahrer hatte lediglich auf der Vorderachse Reifen mit Winterpneus aufgezogen, berichtet die Dortmunder Polizei. „Er gab an, dass er sich die Winterreifen auf beiden Achsen nicht leisten könne.“

Abgesehen von der Winterreifenpflicht und den finanziellen Problemen des Porschefahrers: „Ein Unfall kann nicht nur teurer werden, sondern auch schlimme Folgen für Leib und Leben haben“, warnt die Polizei und setzt hinzu, was an Wissen aus der Fahrschule eigentlich vorausgesetzt werden sollte:

„Winterreifen haften bei Glätte besser als Sommerreifen. Sie ersetzen natürlich eine vorsichtige Fahrweise nicht – ein Fahrzeug kann auch mit Winterreifen und modernen Assistenzsystemen ins Rutschen geraten.“

Auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Arnsberg gerieten in der Nacht zu Sonntag und tagsüber mehrere Pkw ins Schleudern. Zwei Fahrzeuge überschlugen sich: So auch eine 60-jährige Autofahrerin auf der A2 zwischen Oelde und Beckum. Sie verlor gegen 11.30 Uhr in Richtung Oberhausen die Kontrolle über ihren Ford. Der Kleinwagen überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Ihr Kleinwagen musste abgeschleppt werden.

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