Sechs teils schwer verletzte Lkw-Fahrer bei drei A1-Unfällen in 24 Stunden – Rettungshubschrauber im Dauereinsatz

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Rettungshubschrauber Christoph 8 / Foto Chr. Klanke

Bei zwei Unfällen kurz hintereinander auf der A1 bei Unna sind am Mittwoch, 3. 2., insgesamt 5 Lkw-Fahrer verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Es gab stundenlange Verkehrsbeeinträchtigungen, Staus und eine Vollsperrung. 24 Stunden später folgte ein weiterer schwerer Lkw-Unfall auf der A1, diesmal am Westhofener Kreuz und erneut mit einem Schwerverletzten.

Zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und der Raststätte Lichtendorf prallten gegen 13.50 Uhr zwei Lkw zusammen, die Folgen waren schwerwiegend:

Ersten Ermittlungen zufolge war ein 43-Jähriger aus Polen mit seinem Lkw gegen 13.50 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A 1 in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und der Raststätte Lichtendorf übersah er offensichtlich den stockenden Verkehr und fuhr auf den Lkw eines 43-jährigen Iserlohners auf. Dieser erkannte die Situation noch im Rückspiegel und versuchte nach rechts auf den Standstreifen auszuweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Dennoch kam es bei dem Zusammenstoß der Lkw zu erheblichen Beschädigungen. Betriebsflüssigkeiten liefen aus und umherfliegende Fahrzeugteile beschädigten drei weitere Autos.

Ein Pkw-Fahrer (52, Remscheid), der auf der mittleren Spur stand, wich nach links aus und touchierte das Auto eines 69-Jährigen aus Hattingen. Eine 28-Jährige aus Holzwickede fuhr über einen Gegenstand, der ihren Reifen schädigte.

Rettungswagen brachten die schwer verletzten Lkw-Fahrer in ein Krankenhaus. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der rechte und mittlere Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Köln für etwa fünf Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 18.57 Uhr erfolgte die Freigabe des mittleren Fahrstreifens. Etwa eine Stunde später waren dann die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen. Die maximale Staulänge betrug ca. 8 km.

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 180.000 Euro.

Weniger als drei Stunden zuvor hatte sich bereits ein anderer Unfall mit drei beteiligten Lkw ereignet:

Als sich gegen 11 Uhr der Verkehr zwischen Kamen und Unna staute, bremste ein Lkw-Fahrer seinen Sattelzug ab. Ihm krachte ein Sattelzug aus der Ukraine aufs Heck, und durch die Wucht wurde der vordere Lkw noch auf einen dritten Laster geschoben.

Alle drei Fahrer (43, Ukraine / 33, Rumänien / 51, Kreis Mettmann) wurden leicht verletzt, die Autobahn musste eine Stunde voll gesperrt werden.

Auch ein Rettungshubschrauber landete an der A1. Es entstand ein Rückstau von ca. fünf Kilometern.

Dritter schwerer Auffahrunfall am Westhofener Kreuz am 4. 2.:

Gerade mal 24 Stunden nach den beiden schweren Lkw-Unfällen in Fahrtrichtung Köln krachte es am Donnerstagmittag, 4. 2., am Westhofener Kreuz in Fahrtrichtung Bremen – erneut erlitt ein Fahrer schwere Verletzungen:

Der 54-Jährige aus der Ukraine prallte gegen 12.50 Uhr auf der rechten Fahrspur auf einen anderen Sattelzug, dessen 28-jähriger Fahrer verkehrsbedingt hatte abbremsen müssen. Der Fahrer aus der Ukraine kam schwer verletzt ins Krankenhaus, der 28-Jährige blieb unverletzt.

Die Fahrbahn musste bis 13.50 Uhr komplett gesperrt werden, und wie bei den anderen beiden Unfällen landete auch diemal ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Gegen 15.30 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett frei. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf über 30.000 Euro.

Quelle Polizei DO

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