22-m-Schwertransporter liefert trotz Verbot Haus an – Insgesamt 5000 € Strafe

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Stolze 22 Meter lang , über 5 Meter breit und 4,40 Meter hoch war ein Schwertransporter mit einem Haus darauf, den die Märkische Kreispolizei zu Wochenbeginn in Neuenrade aus dem Verkehr zog. Der Fahrer hätte gar nicht losfahren dürfen.

Er tat es trotzdem, um noch vor Weihnachten ein Mobilheim auszuliefern. Das dicke Ende folgte in Form diverser Anzeigen und insgesamt 5000 € Strafe.

Das besagte XXL-Fahrzeug wurde mitsamt dem zugehörigen Personal gründlich überprüft. Festgestellt wurde:

  • eine deutliche Überbreite von mehr als 5,00 m
  • und eine Höhe von über 4,40 m.
  • Die Länge des Fahrzeug betrug unter Lastfahrt ca. 22 Meter.
  • Der Transport war zuvor durch den zuständigen Sachbearbeiter des Märkischen Kreises aufgrund unzureichender Fahrtstrecken untersagt worden.

Die Transportfirma führte die Fahrt aber trotz Absage durch.

Die Örtluichkeit in Neuenrade am Beuler Weg. / Screenshot_2020-12-24 Beuler Weg in Neuenrade – Straßenverzeichnis Neuenrade – Straßenverzeichnis Straßen-in-Deutschland de

Gegen den Fahrer wurde Anzeige erstattet, teilt die Polizei mit: „Er muss mit einem Bußgeld von 60 € sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.“

Gegen die verantwortliche Firma wurde ein Verfallsverfahren eingeleitet. Dabei wird der erzielte Gewinn dieser genehmungspflichtigen Fahrt abgeschöpft, erklärt die Polizei:

Dieser dürfte sich nach Auswertung der Bußgeldstelle auf ca. 4000 € belaufen.“

Des weiteren war ein Autokran zum Zielort bestellt worden, um das Mobilheim abzuladen und an die dafür vorgesehene Stelle zu heben. Auch für diesen Kran (60 t) ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Diese war ebenfalls nicht vorhanden.

Den Fahrer erwartet ein Bußgeld und Punkte, das Kranunternehmen muss mit einer Strafe von ca. 1000 € rechnen.

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