Lüner mit 100 km/h durch Dortmund – kurz auch ohne Licht: „Musste dringend aufs Klo“

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Foto: Symbolfoto RB

„Ich muss dringend auf die Toilette.“ Nicht witzig, fanden die Polizeibeamten. Lebensgefährlich!

Mit 100 Stundenkilometern durch die Großstadt – kurzzeitig sogar ohne Licht:

Der Fahrer eines schwarzen Audi hat in der Nacht auf Samstag „offenbar die Evinger Straße mit einer Rennstrecke verwechselt“, kommentiert die Dortmunder Polizei. Vorläufiges Ergebnis: Führerschein und Auto weg.

Um kurz nach Mitternacht bemerkten die Polizisten in Höhe des Burgwegs zwei Autos auf der Evinger Straße. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit rasten der Audi und der Mercedes) über die Bundesstraße in Richtung Norden.

Die Beamten nahmen umgehend die Verfolgung auf. Offenbar bemerkte dies der Fahrer des Daimlers, denn er bremste sofort ab. Der Fahrer des Audi hingegen gab Vollgas. Mit über 100 Stundenkilometern raste er auf der linken Spur an mehreren Autos vorbei.


„Dass es dabei zu keinem Unfall kam, war lediglich Glück“, kommentiert die Polizei.

Das eigentlich Unfassbare daran: Weitere ebenfalls in Richtung Norden fahrende Autofahrer beschleunigten ihre Fahrzeuge ebenfalls und traten offenbar erst auf die Bremse, als sie den Streifenwagen bemerkten. Diesen ignorierte der junge Mann am Steuer des Audi immer noch. Er fuhr über Sperrflächen und schaltete kurzzeitig sogar die Beleuchtung des Wagens aus. Lebensgefährlich!“

Auf halber Grenze zwischen Eving und Brechten konnten die Polizisten den Mann schließlich anhalten. Seine lapidare Erklärung: Er müsse dringend auf die Toilette.

Nicht witzig, fanden die Polizisten. Sie stellten Führerschein und Auto des 22-jährigen Lüners sicher. Die Ermittlungen auf Grund seiner Teilnahme an einem illegalen Autorennen dauern an. Ein Vermerk an das Straßenverkehrsamt zur Überprüfung seiner charakterlichen Eignung zum „Führen von Kraftfahrzeugen“ folgt obendrein.

Quelle: Polizei Dortmund

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