Illegaler Aufenthalt fliegt durch Maskenverweigerung auf // Randalierer will Polizist ins Gleis stoßen

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Der Dortmunder Hauptbahnhof. / Foto RB

Hätte er mal einen Mund-/Nasenschutz getragen oder wenigstens einen angelegt, als ihn die Polizeibeamten darum baten. Der 21-Jährige entschied sich statt dessen dazu, renitent zu werden: Und dadurch flog auf, dass er gar nicht in Deutschland sein durfte.

Gegen 12 Uhr am Sonntag, 1. 11., fiel der junge Nigerianer am Dortmunder Hauptbahnhof einer Bundespolizeistreife auf, weil er keinen Mund-/Nasenschutz trug. Weil er einen solchen nicht anlegen wollte, sollte er überprüft werden.

Das verweigerte er und wehrte sich zudem gegen seine Mitnahme. Daraufhin stellten Bundespolizisten ihr Bodycams an, um das Verhalten des jungen Mannes aufzuzeichnen.

Sie mussten den 21-Jährigen erst einmal überwältigen, um ihn zur Wache zu bringen. Und dort stellte sich heraus, dass der Afrikaner zwar im Besitz eines Aufenthaltstitels war – jedoch für Italien, nicht für Deutschland.

Der junge Asylbewerber wurde „zur Verfügung der zuständigen Ausländerbehörde ins Polizeigewahrsam eingeliefert“, schreibt Bundespolizeisprecher Volker Stall. Seine Kollegen leiteten gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts und Widerstands gegen Polizeibeamte ein. Zudem wurde ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die CoronaSCHVO eingeleitet.

Randalierer will Bundespolizisten ins Gleis stoßen:

Am Freitagmittag (30. Oktober) wollte ein Randalierer einen Bundespolizisten in die Gleisanlagen stoßen.

Gegen 15 Uhr alarmierte das Zugpersonal eines ICE im Dortmunder Hauptbahnhof die Einsatzkräfte, weil ein aggressiver Fahrgast andere Reisende und das Personal wüst beleidigt hatte.

Als die Beamten am Zug eintrafen, saß der 37-jährige Mann aus Eickelborn bereits auf einer Sitzbank auf dem Bahnsteig. Zur Begrüßung beleidigte er die Bundespolizisten und weigerte sich, den Hauptbahnhof zu verlassen.

Als er daraufhin vom Bahnsteig geführt werden sollte, sperrte er sich erst und versuchte sodann abrupt, mit seinem Körper einen Bundespolizisten in die Gleise zu stoßen.

Der Beamte konnte dem Mann ausweichen und blieb so unverletzt. Auch das Verhalten dieses Mannes wurde durch die Bodycam der Bundespolizisten aufgezeichnet.

Noch auf dem Bahnsteig verlor der Mann plötzlich das Bewusstsein und wurde mit einem Rettungswagen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert. Gegen den wegen Gewaltdelikten polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte ein.

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