Laschet: Die Schulen sollen geöffnet bleiben

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Fünftklässler Fynn mit Maske in der Gesamtschule Fröndenberg. (Foto RB)

Der Präsenzuntericht soll aufrecht erhalten bleiben – obwohl die Zahl der gemeldeten Corona-Positivgetesteten Tag für Tag weiter steigen.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Montagmorgen, 2. 11., er wolle die Schulen auf jeden Fall offenhalten. Der Präsenzunterricht sei ein unverzichtbarer Bildungszugang für Kinder und Jugendliche, betonte der Landesvater im WDR-Hörfunk.

Elternverbände forderten zum Ende voriger Woche von den Kultusministern eindringlich ein sicheres Lernen. In einer Petition veweisen sie auf Konzepte, die bereits während der pandemiebedingten Schulschließungen im Frühjahr und Frühsommer entwickelt wurden: Zu den Vorschlägen zählen z. B. rollierender Präsenz- und Onlineunterricht, entsprechend verkleinerte Lerngruppen und Pausen von der momentan durchgängigen Maskenpflicht ab Klasse 5.

HIER berichteten wir.

Währenddessen hat die Stadt Solingen laut Bericht lokaler Medien einen Alleingang gestartet: Schulklassen an weiterführenden Schulen werden dort per Allgemeinverfügung der Stadt ab Mittwoch, 4. 11., getrennt und der Präsenzunterricht dann im wöchentlichen Wechsel mit Homeschooling angeboten. Grund ist der Corona-Inzidenzwert von über 200. Im Kreis Unna liegt er zum heutigen Montag bei 180. Ausgenommen sind Abschlussklassen.

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