Bei Maskenstreit in Eurobahn setzt es Prügel mit Wanderstock

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Wanderstöcke - Quelle Pixabay

Der Streit um die Befreiung von der Maskenpflicht eskalierte am Montagabend, 05.10.2020, in einem Zug der Eurobahn in Prügeln mit einem Wanderstock.

Eine 48-jährige Frau fuhr in der Bahn mit Zielort Hamm ohne Mund-Nasenbedeckung. Darauf wurde sie von der Zugbegleiterin angesprochen.

Ein 47-jähriger Unbeteiligter mischte sich in die Diskussion ein. Worauf die aufgebrachte Frau zu ihrem Wanderstock griff und damit auf den Fahrgast einschlug – dieser antwortete mit einem Faustschlag. Auch die eingreifende Zugbegleiterin wurde von der Frau zur Seite gestoßen.

Die hinzugerufene Bundespolizei beendete im Hauptbahnhof Hamm die Auseinandersetzung. Die 48-Jährige konnte denn den Beamten denn ein ärztliches Attest über die Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung vorlegen.

Dennoch handelte sie sich durch ihre jähzornige Reaktion ebenso wie ihr 47-jähriger Mitreisender eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung ein. „Ernsthaft verletzt wurde jedoch keiner der Beteiligten“, fügt Bundespolizeisprecher Volker Stall hinzu.

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