Auch in Dortmund will die SPD den Weihnachtsmarkt retten

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XXL-Weihnachtsbaum, konkret ein Gesteck aus 1800 Fichten, auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. (Foto RB)

Städteübergreifend haben sich die Genossen, so scheint es, abgesprochen, ihre Weihnachtsmärkte zu retten. Dem Vorstoß der Unnaer Genossen am Freitag (4. 9.) ging am Mittwoch bereits eine Pro Weihnachtsmarkt-Offensive der Sozialdemokraten in Dortmund voraus.

Auch die dortige SPD-Fraktion möchte den Budenzauber trotz Corona stattfinden lassen.

„Weihnachtsmarkt hat eine lange Tradition in Dortmund. Insbesondere der weltweit größte Weihnachtsbaum, der seit 1998 ununterbrochen das Herzstück des Weihnachtsmarktes bildet, hat sich zum Publikumsmagnet in der vorweihnachtlichen City entwickelt.

Die SPD-Ratsfraktion hält den Weihnachtsmarkt in der Dortmunder Innenstadt unter den Maßgaben der geltenden CoronaSchVO NRW für realisierbar. „Der Weihnachtsmarkt oder besser die Weihnachtsstadt im Herzen der City ist nicht nur für die Schausteller wirtschaftlich wichtig, er lockt auch überregional viele Besucher in die Dortmunder Innenstadt. Davon profitiert der Einzelhandel ebenso, denn auch dieser leidet durch die coronabedingten Umsatzeinbußen.

Leerstände durch Ladenschließungen haben negative Auswirkungen auf die Attraktivität der Innenstadt und letztendlich für die verbleibenden Geschäfte. Weihnachtsmärkte schaffen gerade zur Weihnachtszeit das passende Ambiente, bringen Licht und Wärme in unsere Innenstädte.

Auch für die Schausteller ist die Situation existenzbedrohend. Wir werden daher im Rat  beantragen, dass die Stadt Dortmund einmalig die gesamten Kosten für den Weihnachtsbaum übernimmt, um die finanziellen Belastungen für die Organisatoren des Weihnachtsmarktes zu begrenzen.

“Die Schausteller haben mit dem Konzept für den Freizeitpark FunDoMio eindrucksvoll bewiesen, dass derzeit Veranstaltungen im öffentlichen Raum durchführbar sind. Es ist allen Beteiligten klar, dass neben der Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften eine Entzerrung der Besucherströme in der Innenstadt erfolgen muss. Dies könnte beispielsweise durch eine Ausweitung in der Fläche erfolgen”, zeigt sich die SPD von Durchführbarkeit überzeugt.

Quelle: SPD-Fraktion Dortmund

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